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Rotarier säuberten vergessenes Denkmal

Das Mitglied des Rotary-Club Eisenach, Michael Salzmann, hat es wiederentdeckt, das Bismarck-Denkmal an der B 84, unterhalb des Vachaer Steins. Von dort führte einst eine Straße, die «alte Eisenacher Straße», in die Wartburgstadt. Natürlich fuhren da einst fast nur Kutschen entlang.

Vermutlich ist es das einzige Bismarck-Denkmal in Mitteldeutschland, das 40 Jahre DDR-Geschichte überlebt hat.
«Zugewachsen hat es bis gestern Nachmittag ein Schattendasein geführt», berichtet Matthias Ecke von den Rotariern am Mittwoch.
Der Eisenacher Rotary Club nahm sich auf Anregung von Michael Salzmann des Denkmals an. Nachdem Präsident Dr. Bernd Jeschonnek in der Vorwoche die Clubmitglieder mit einem Vortrag zum Leben und Wirken Bismarcks eingestimmt hatte, fand am Dienstag der Arbeitseinsatz statt.

Mit Traktor, Sägen, Schaufeln und Hacken rückten 18 Rotarier dem Wildwuchs zu Leibe. Die Steineinfassung wurde gerichtet und der Schriftzug gereinigt und hervorgehoben. Damit wurde das Denkmal, das von zwei Eichen eingerahmt ist, wieder erlebbar gemacht.

Dabei störte auch ein kurzer Regenschauer die Mitglieder des Serviceclubs nicht.

Der Sichtkontakt zur Wartburg, wie einst, besteht allerdings nicht mehr.

Aber das Denkmal gibt noch Rätsel auf. Wann hat es wer und warum an dieser Stelle erbaut. Unter dem Schriftzug „Bismarck“ ist noch ein Datum schwach erkennbar, das sehr stark verwittert ist, aber 01.04.1890 heißen könnte.

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