Ruhla erneuert städtischen Bauhof in Holzbauweise – Minister Schütz übergab Zuwendungsbescheid über rund 2,4 Mio. Euro

Minister Steffen Schütz übergab heute einen Zuwendungsbescheid über rund 2,4 Mio.  Euro aus EFRE- und Landesmitteln an den Bürgermeister der Stadt Ruhla, Stefan Hartung.  Mit der Förderung wird die Erneuerung des städtischen Bauhofs in Holzbauweise  unterstützt. „Die Stadt Ruhla setzt hier ein positives Signal für klimaneutrales, öffentliches  Bauen in Thüringen. Sie übernimmt damit eine wichtige Vorbildfunktion für andere  Kommunen und für weitere öffentliche, CO2-neutrale Baumaßnahmen“, so Minister  Steffen Schütz.  

Mit der Erneuerung des städtischen Bauhofs sollen rechtskonforme, zeitgemäße Arbeitsbedingungen  geschaffen werden. Kernstücke des Vorhabens sind ein neues Büro- und Sozialgebäude sowie vier  neue Bauhofhallen in Holzbauweise. Deren Architektursprache orientiert sich an regionalen  Bautraditionen von Thüringer Fachwerkbauten. Durch die Neuordnung der Lagerflächen und  Außenbereiche wird der neue Bauhof funktionaler, wirtschaftlicher und barrierefreier. Zudem wird eine neue Holzvergaserheizung eingebaut, die mit Scheitholz und Hackschnitzeln beheizt wird. Diese  ist aufgrund der vor Ort anfallenden großen Mengen an Holz und Holzabfällen die nachhaltigste und  kostengünstigste Lösung für die eigene Wärmeversorgung des Bauhofs.  

TMDI / B. Schmidt

Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 3,2 Mio. Euro. Die  Fördersumme von rund 2,4 Mio. Euro setzt sich aus rund 1,9 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds  für regionale Entwicklung (EFRE) und 534.000 Euro Landesmitteln für klimaneutrales Bauen  zusammen. 

„Das Vorhaben soll in allen Phasen beispielgebend für ein innovatives Zusammenspiel regionaler  Partner im ländlichen Raum sein. Der Bau soll die regionale Wertschöpfungskette Holz befördern“, so  Minister Schütz abschließend.  

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