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Schulnetzplan der Stadt Eisenach

Bericht im Bildungsausschuss – Verlängerung vorgeschlagen

Der gegenwärtig für die Stadt Eisenach gültige Schulnetzplan umfasst den Zeitraum vom Schuljahr 2011/2012 bis zum Schuljahr 2017/2018. Mit Blick auf das Schuljahresende im nächsten Jahr legte die städtische Abteilung Schulverwaltung deshalb gestern (15. November) im Ausschuss für Soziales, Bildung und Gesundheitswesen einen aktuellen Bericht zur Schulnetzplanung in Eisenach vor.

Angesichts der Unklarheiten in punkto Gemeindegebietsreform und der damit verbundenen Fragen zur Schulträgerschaft schlug die Verwaltung vor, den vorhandenen Schulnetzplan unverändert bis zum Jahr 2021 zu verlängern. Der Bildungsausschuss will dieses Thema in einer geplanten Klausursitzung Anfang 2018 auf die Tagesordnung setzen.

Aktuell gibt es in Eisenach folgende staatliche Schulen:

  • vier Grundschulen – die Georgenschule am Markt, die Jakob-Schule in der Karl-Marx-Straße, die Hörselschule in der Stedtfelder Straße und die Mosewaldschule am Nordplatz
  • drei Regelschulen – die Goetheschule am Pfarrberg, die Geschwister Scholl Schule in der Katharinenstraße und die Wartburgschule in der Wilhelm-Pieck-Straße
  • eine Gemeinschaftsschule – die Oststadtschule in der Altstadtstraße
  • ein Förderschulzentrum – die Pestalozzischule in der Ziegeleistraße
  • zwei Gymnasien – das Ernst-Abbe-Gymnasium mit zwei Häusern (Wartburgallee und Theaterplatz) und das Elisabeth-Gymnasium in der Nebestraße
  • eine Berufsschule – Berufsschulzentrum „Ludwig Erhard“ mit drei Schulteilen (Palmental, Siebenborn und Nordplatz)

Fast alle im Schulnetzplan vom Schuljahr 2011/2012 bis zum Schuljahr 2017/2018 enthaltenen Vorhaben wurden umgesetzt. Dazu gehörten unter anderem die Schließung der Regelschule „Oststadtschule”, die Errichtung einer Gemeinschaftsschule, die Aufhebung Regelschulbezirke sowie die Schließung der Schule in der Langensalzaer Straße. Zudem wurde der Schulstandort im Ortsteil Neuenhof aufgegeben

Offen ist noch der bedarfsgerechte Anbau für das Ernst-Abbe-Gymnasium an das Haus 1 in Wartburgallee. Diese Maßnahme wurde im Rahmen des Schulbauförderprogramms des Freistaates Thüringen als Vorhaben beantragt.

Der Bericht enthielt zudem Prognosen zur Entwicklung der Schülerzahlen, die für die Stadt Eisenach auf längere Frist einen Anstieg anzeigen. Dargestellt wurde des Weiteren die Entwicklung der Betriebskosten in den Schulen, die im Haushaltsjahr 2016 insgesamt über 2,3 Millionen Euro betrugen. Aufgelistet wurde außerdem der Investitionsbedarf in den Schulgebäuden mit einer Gesamtsumme von rund 25 Millionen Euro, davon allein 2,4 Millionen Euro für Brandschutzmaßnahmen.

Andrea T. | | Quelle:

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