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Soforthilfe für Tiefenort wird nächste Woche ausgezahlt

Die Soforthilfe des Freistaats für die vom Erdfall Tiefenort betroffenen Bürger soll bereits nächste Woche angewiesen werden. Das beschloss die von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht eingesetzte Regierungskommission. Vorgesehen ist, dass jeder vom Erdfall Betroffene 10000 Euro Soforthilfe erhält. Außerdem wurde festgelegt, dass es weitere geologische Untersuchungen vor Ort zum Erdfall sowie den Auswirkungen der im Jahr 2002 eingesetzten Betonplombe geben wird. Dazu wird die Bergakademie Freiberg beauftragt. Ebenso soll das Frühwarnsystem ausgebaut und Satellitenaufnahmen zur Senkung des Bodens ausgewertet werden.

Für den möglichen Abriss der vom Erdfall betroffenen Häuser bietet das Bauministerium der Gemeinde Tiefenort eine Förderung von bis zu 66 Prozent an. Rechtliche Fragen zum Abriss der Privathäuser durch die Gemeinde sollen zwischen Gemeinde und Innenministerium geklärt werden. Außerdem hat das Bauministerium seine Angebote zur Förderung von Mietwohnungen bzw. beim Privathausbau erneuert.

Seitens des Justizministeriums und des Umweltministeriums soll abschließend geprüft werden, inwieweit das Thüringer Hohlraumgesetz Anwendung finden könnte.

Umweltminister Jürgen Reinholz wird am Montag, den 8.3.2010 gegen 16.00 Uhr Tiefenort besuchen und Gespräche mit Bürgermeister Hüther sowie betroffenen Familien führen.

Die Regierungskommission unter Leitung des Thüringer Umweltministers Jürgen Reinholz hat erstmalig über finanzielle, bauliche, rechtliche und geologische Fragen des Erdfalls in Tiefenort beraten. Neben Vertretern aus Umwelt-, Bau-, Innen-, Justizministerium und der Staatskanzlei waren auch Landrat Krebs und Bürgermeister Hüther an den Gesprächen beteiligt. Die Kommission wird sich nach Vorlage erster Ergebnisse erneut treffen und nächste Schritte

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