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Sonderschacht am Lindengraben in Stedtfeld ist eingesetzt

Der spezielle Sonderschacht für den Lindengraben ist nun am 11. September im Eisenacher Ortsteil Stedtfeld eingebaut worden. Nach dem vorige Woche der erste Versuch nicht klappte, war gestern Morgen ein Schwerlastkran mit 450 Tonnen Tragkraft pünktlich zur Stelle. Mit dem großen Kran-Fahrzeug waren auch drei Schwerlasttransporter aus Nordhausen nach Stedtfeld gekommen, die die notwendigen Ausgleichsgewichte für den Kran mitbrachten.

Allein der Aufbau des Spezialkranes an der richtigen Stelle und mit allen Gewichten dauerte über eineinhalb Stunden. Kurz vor 10 Uhr konnten dann die Bauarbeiter das erste, rund 50 Tonnen schwere Schachtbauteil in die vorbereitete Baugrube heben. Auf den Millimeter genau passte der Kranführer in Zusammenarbeit mit den Bauleuten das 2,4 Meter breite und 6,4 Meter lange Betonteil ein. Ohne anzuecken setzten sie es sanft auf den Schachtboden.

Anschließend wurde das zweite Bauteil eingepasst, nachdem zuvor Verbindungsmörtel auf die Oberkanten aufgebracht war. Um die Mittagszeit hatte der Kranführer mit seinen drei Kollegen aus Nordhausen seine Arbeit erledigt.

Als nächstes müssen die Bauleute der Firma Herzogbau GmbH nun die vorgefertigten Schachtteile fachgerecht verbinden und die Anschlüsse ober- und unterhalb an den verrohrten Lindengraben herstellen. Danach kann der gesamte Hang wieder angefüllt, verdichtet und wieder so modelliert werden, dass der einstige Weg und das Tor aus Felsensteinen wieder ihren Platz finden. Anschließend wird die Straße „Am Lindenrain“ wieder befestigt und neu gepflastert. Wenn alles gut geht, können die Arbeiten voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein.

Die Tief- und Straßenbauarbeiten hat die Firma Herzog-Bau GmbH aus Tüttleben übertragen bekommen. Die gesamte Baumaßnahme kostet rund 350.000 Euro, die bereits mit dem Haushalt 2017 bereitgestellt wurden.

Der Lindenrain musste nach Starkregen im Jahr 2014 gesperrt werden, da Teile des Hanges und ein Teil der Straße abgerutscht waren. Seither war die Straße nicht mehr durchgängig befahrbar.

Andrea T. | | Quelle:

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