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Spendenaktion für die Ukraine: So läuft die Hilfsaktion unserer Partnerstadt Sárospatak

Bildquelle: © Stadt Eisenach/Olga Neubauer
In der Ukraine sind die Preise stark gestiegen, so dass die Bevölkerung für die Unterstützung dankbar ist. Auch Flüchtlinge werden weiterhin versorgt.

Seit Beginn des Krieges sammelt die Stadt Eisenach Spenden für die Partnerstadt Sárospatak in Ungarn, unweit der ukrainischen Grenze.

Der dortige Bürgermeister Jànos Aros und sein Stellvertreter Attila Sikora berichteten am Mittwoch, 15. Juni, Oberbürgermeisterin Katja Wolf während einer Videokonferenz von der Hilfsaktion, die bereits Ende Februar angelaufen ist und bis heute läuft. Nahezu täglich fahren Sattelschlepper von Sárospatak in die Ukraine und bringen Hilfsgüter zu den Menschen im Grenzgebiet. Die Waren werden in Ungarn eingekauft, weil im vom Krieg betroffenen Land die Preise stark gestiegen sind.

Zuletzt schaffte das ungarische Team Betten für ein Krankenhaus über die Grenze. Aber auch Grundnahrungsmittel, Matratzen, Betten oder auch Kühlschränke für Flüchtlingsunterkünfte sowie Medikamente für kranke Familien werden beschafft.

Der Bedarf ist weiterhin groß, schilderte der Bürgermeister von Sárospatak, Jànos Aros.

Während in Eisenach die Spendenbereitschaft zuletzt etwas abgenommen hat, kommen in der ungarischen Partnerstadt fortlaufend Hilfsangebote – auch von anderer Stelle – an. Daher sind die Spendengelder aus Eisenach, die bereits überwiesen worden sind, erst zur Hälfte verbraucht worden.

Bildquelle: © Stadt Eisenach/Olga Neubauer
Abgepackt in Beuteln transportiert das Hilfs-Team Grundnahrungsmittel über die Grenze in die Ukraine.

Bisher mehr als 53.000 Euro gespendet

Demnächst wird Oberbürgermeisterin Katja Wolf persönlich nach Sárospatak reisen.

Ich bewundere, mit welcher unglaublichen Energie und beeindruckenden Hilfsbereitschaft Sie diese schwierige Situation meistern, würdigte Katja Wolf.

Die Rathaus-Chefin hatte sich von Anfang an für eine finanzielle Unterstützung der Hilfsaktion stark gemacht, um lange Transportwege und -kosten zu vermeiden. Zahlreiche Vereine, die Service-Clubs und einzelne Bürger*innen folgten ihrem Aufruf.

Insgesamt haben die Eisenacher*innen bisher 53.339 Euro für das Hilfsprojekt der Partnerstadt gespendet. Dabei sind Spenden, die beim Sommergewinn gesammelt wurden, und weitere Spenden in bar inbegriffen. Weitere Informationen sowie das Spendenkonto der Eisenacher Stadtverwaltung finden Sie auf https://www.eisenach.de/leben/informationen-fuer-fluechtlinge/ukraine/informationen-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine/

Bildquelle: © Stadt Eisenach/Olga Neubauer

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