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Stadtrat beschließt Eltern-Kind-Zentrum und digitale Teilhabe / Oberbürgermeisterin bittet um Geduld

Mit großer Mehrheit sprach sich der Eisenacher Stadtrat am Dienstag für die Etablierung eines Thüringer Eltern-Kind-Zentrums (ThEKiZ) in Eisenach aus. Das neue Angebot wird im AWO-Kindergarten „Haus Sonnenschein“ gegenüber der Werner-Aßmann-Halle geschaffen und aus Mitteln des Förderprogrammes „Solidarisches Zusammenleben der Generation“ (LSZ) finanziert. Im Zuge der Fusion wurde der Stadt zugesichert, dass der Wartburgkreis ab kommendem Jahr die Gelder weitergibt, so dass das Eltern-Kind-Zentrum langfristig die kommunale Familienförderung ergänzt – dauerhaft finanziert vom Land Thüringen.

Darüber hinaus befürwortete der Stadtrat die Schaffung neuer Angebote für Senioren, die besonders auf die digitale Teilhabe älterer Menschen abzielen. So ist eine Befragung von Senioren vorgesehen. Projekte zur Stärkung der Medienkompetenz älterer Menschen werden entstehen, bei der junge Medienmentoren Senioren mit praktischen Tipps unterstützen. Ein digitaler Angebotskatalog soll Angebote für Senioren sammeln und – nach Themen geordnet – leicht zugänglich machen. Das Geld für die Umsetzung stammt ebenfalls aus dem LSZ.

Oberbürgermeisterin bittet um Geduld
Angesichts der rasant ansteigenden Infektionszahlen im Stadtgebiet appellierte Oberbürgermeisterin Katja Wolf an die Bürger, nicht den Mut zu verlieren. „Ich kann die Eisenacherinnen und Eisenacher nur immer wieder um Geduld bitten“, sagte sie während der Sitzung. Sie bitte alle Bürger darum, auf die Situation mit der notwendigen Disziplin zu reagieren.

Auf Initiative der Fraktion Bürger für Eisenach sprach sich der Stadtrat zudem dafür aus, zu prüfen, ob zukünftig Trinkwasserspender im öffentlichen Raum in der Stadt, den Ortsteilen und in öffentlichen Gebäuden aufgestellt werden könnten. Die Verwaltung soll nun bis Ende Mai dem Stadtrat ein entsprechendes Konzept vorlegen. Die Sitzung fand unter Beachtung der aktuell geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen statt. Alle Stadträte, die Vertreter der Verwaltung sowie Zuhörer im Publikum trugen so genannte qualifizierte Gesichtsmasken.

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