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Städtebauförderung des Bundes weiter auf hohem Niveau

Hirte: „Der ländliche Raum profitiert besonders stark von der Städtebauförderung“

In diesem Jahr feiert die Städtebauförderung Jubiläum – seit 50 Jahren unterstützt der Bund bei städtebaulichen Projekten. Etwa 50 Prozent der bisher ausgereichten Bundesmittel sind in den ländlichen Raum geflossen. Besonders ist bei der Städtebauförderung der Fokus auf Gesamtmaßnahmen statt Einzelvorhaben gelegt. So werden Gesamtstrategien für Stadtbereiche entwickelt und eine Quartiersentwicklung ermöglicht.

„Die Städtebauförderung hat es vielen Kommunen in den letzten Jahren ermöglicht, finanziell anspruchsvolle Projekte anzugehen und zum Abschluss zu führen. Allein von 2017 bis 2020 sind im Wartburgkreis, der Stadt Eisenach und dem Unstrut-Hainich-Kreis 113,9 Mio. EUR durch den Bund ausgereicht worden“, so der Westthüringer Abgeordnete Christian Hirte (CDU). „Auch in Zukunft hat sich der Bund eine großzügige Förderung auf die Agenda gesetzt. Die Landesregierungen sind dazu aufgerufen, hier ihren Beitrag zu leisten.“

Durch den Bund werden 50 Prozent der Kosten gedeckt, einen weiteren Anteil stellt das jeweilige Bundesland zur Verfügung. Die restlichen Kosten tragen die Kommunen selbst. Schon bisher hat sich die Städtebauförderung als Instrument zur Bewältigung von Umbrüchen und Strukturveränderungen bewährt. Dieser Aufgabe wird sie durch die Orientierung auf eine Gesamtentwicklung auch in Zukunft gerecht. Dazu zählen Herausforderungen wie die Digitalisierung oder aktueller neuer Bedarfe nach lebenswerten Stadtvierteln, die gerade in der Corona-Pandemie deutlich wurden.

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