Städtischer Glasfaserausbau auf der Zielgeraden

in Eisenach

Bildquelle: © Andreas Gruhl – stock.adobe.com
Symbolbild

Seit Herbst 2020 setzt die stadteigene Sportbad Eisenach GmbH (SEG) den städtischen Breitbandausbau um. Der Ausbau wird vom Bund und dem Freistaat Thüringen mit mehr als 20 Millionen Euro gefördert. Mehr als 80 Prozent der erforderlichen Tiefbauarbeiten wurden bereits abgeschlossen. Zudem wurden 72 Netzverteiler installiert.

Neben dem in der Planungsphase befindlichen Neubau der Multifunktionshalle O1 (Wartburgarena) ist der Breitbandausbau das derzeit größte Infrastrukturprojekt in Trägerschaft der Stadt Eisenach und gilt als Modellprojekt in Thüringen. Nach Abschluss der Arbeiten steht eine Downloadgeschwindigkeit von 1Gbit/s zur Verfügung.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt im sogenannten Betreibermodell. Dadurch bleibt die Stadt Eisenach über die stadteigene Tochtergesellschaft SEG Eigentümerin der passiven Glasfaserinfrastruktur. Gefördert wurden zunächst nur Anschlüsse in Gebieten, die als unterversorgt galten. Inzwischen werden aber auch Grundstücke berücksichtigt, die bereits über eine Downloadrate von mehr als 30 Mbit/s verfügen. Ob das eigene Haus im Ausbaugebiet liegt, lässt sich ganz einfach über diese Karte herausfinden: https://www.breitband-eisenach.de/projekt/. Betreiber und Pächter des von der SEG hergestellten NGA-Netzes (Next Generation Network) ist die Thüringer Netkom. Das kommunale Unternehmen hat das Netz von der Stadt Eisenach gepachtet und ist mit einer Kommunikationsstelle im Media Markt in Eisenach zu finden. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.breitband-eisenach.de/kontakt/.

Parallel wurde durch weitere Telekommunikationsunternehmen ein eigenwirtschaftlicher Ausbau angekündigt. Sofern es dazu kommen sollte, ist zwangsläufig mit temporären Einschränkungen wie Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Hierzu wird die Stadt Eisenach rechtzeitig informieren.

Anzeige
Anzeige