Straßenbaumaßnahme in Thal: Minister weist Vorwürfe zurück und setzt auf verantwortungsvolle Prüfung aller Optionen

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de
Die in einem aktuellen Presseartikel erhobenen Vorwürfe gegen Infrastrukturminister Steffen Schütz entbehren einer sachlichen Grundlage und verzerren den tatsächlichen Stand der Entscheidungsfindung zur geplanten Straßenbaumaßnahme an der L 2119 in Thal. „Mein Amtsverständnis ist, dass Entscheidungen dieser Tragweite im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sorgfältig geprüft werden müssen, um die bestmögliche Lösung für die Menschen vor Ort zu finden. Hierfür stehe ich im regen Austausch mit Ruhlas Bürgermeister Stefan Hartung und allen beteiligten Akteuren. Darüber habe ich auch den Landtag ausführlich informiert.“
Der Minister stellt klar, dass er sich mehrfach mit Staatssekretär Tobias J. Knoblich persönlich vor Ort ein umfassendes Bild von der Situation gemacht hat. Ziel seines Engagements war und ist es, praktikable Alternativlösungen zu prüfen, um die erheblichen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger durch eine sechswöchige Vollsperrung und weiträumige Umleitungen möglichst zu vermeiden. „Ich lasse mich nicht von vorschnellen Bewertungen treiben, sondern nehme mir die notwendige Zeit, alle Fakten gründlich zu prüfen. Bei jeder Maßnahme, die die Freizügigkeit der Bürger einschränkt, ist eine genaue Prüfung alternativer Bauverfahren oder Planungsvarianten geboten, um Vollsperrungen zu vermeiden oder auf das notwendige Minimum zu begrenzen. Mir geht es darum, für die von den Baumaßnahmen und der Umleitung betroffenen Bürgerinnen und Bürger beste, fachlich tragfähige Lösung sicherzustellen.“
Auch Ruhlas Bürgermeister Stefan Hartung weist die erhobenen Vorwürfe zurück und unterstützt das Vorgehen des Ministers. „Der Minister hat sich persönlich ein Bild gemacht und gemeinsam mit uns alle Optionen offen und konstruktiv diskutiert. Dieses Engagement zeigt, dass hier verantwortungsvoll und im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger gehandelt wird.“
Im Rahmen dieses Vor-Ort-Termins hat der Minister gemeinsam mit Bürgermeister Hartung sowie allen beteiligten Akteuren intensiv beraten und sämtliche in Betracht kommenden Optionen sorgfältig ausgelotet. Dabei wurde deutlich, dass die Entscheidungsgrundlage komplex ist und eine verantwortungsvolle Abwägung erfordert.
Neue technische Erkenntnisse liegen erst seit kurzer Zeit vor. Der Minister betont ausdrücklich, dass er die aktuellen Einschätzungen der beauftragten Ingenieurfirma sehr ernst nimmt und in die laufenden Prüfungen einbezieht. Auf dieser Grundlage hat der Bürgermeister einen detaillierten Fragenkatalog an die Ingenieurfirma übermittelt. Die Beantwortung dieser Fragen ist nun abzuwarten, bevor eine abschließende Entscheidung zum Bauablauf des 3. Bauabschnitts zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Thal getroffen wird.
Das Ministerium wird nach Vorliegen aller relevanten Antworten und Bewertungen im engen Austausch mit der Stadt eine abschließende Entscheidung treffen und die Öffentlichkeit transparent informieren.