Tag des Gedenkens

an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Holocaust-Gedenktag, 27. Januar 2024, organisierte das Bündnis gegen Rechtsextremismus ein Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Auch Bürgermeister Christoph Ihling nahm an der Veranstaltung teil.

Ich appelliere an diesem heutigen Tage an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger: lasst uns unsere Gesellschaft nicht spalten, lasst uns zusammen für Minderheiten einsetzen und jeder Politik der Ausgrenzung eine Absage erteilen, so Bürgermeister Christoph Ihling in seiner Rede. Wir alle sind in der Verantwortung unsere Demokratie, unsere Rechtsstaatlichkeit und unsere europäischen Werte zu schützen.

An der Veranstaltung nahmen etwa 90 Menschen teil. Nach Eröffnung und Begrüßung auf dem Marktplatz versammelten sich die Teilnehmenden an zwei Orten in der Karlstraße. Hier wurden die Lebensgeschichten der in der Karlstraße lebenden Jüdinnen und Juden verlesen, begleitet von Geigenspiel. Dabei blieb die Atmosphäre eher still und nachdenklich.

© Stadt Eisenach
Verlesen der Lebensgeschichte der in der Karlstraße lebenden Jüdinnen und Juden.

Hintergrund
Der 27. Januar ist in Deutschland ein bundesweiter Gedenktag. Er gilt als Tag der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz, welches am 27. Januar 1945 durch die sowjetische Armee während des zweiten Weltkrieges befreit wurde. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde er 2005 durch die Vereinten Nationen erklärt.

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