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Thüringer Landesgartenschau 2028 geht an die Orla-Region

Landesgartenschauen sind mehr als ein großes Event mit touristischem Mehrwert. Sie sind vor allem ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. Sie stärken die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region, sagt Staatssekretär Torsten Weil anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerregion der Landesgartenschau 2028.

Um die Ausrichtung der 6. Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2028 haben erstmalig in der Geschichte der Landesgartenschauen in Thüringen acht Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse ihr Interesse signalisiert. Sechs von ihnen sind in die zweite Runde des Bewerbungsverfahren gegangen:
• Arnstadt
• Altenburg
• Bad Liebenstein und Bad Salzungen
• Bad Frankenhausen
• Initiativkreis Interkommunale Landesgartenschau der Orla-Region (Pößneck, Neustadt an der Orla, Triptis)
• Allianz Thüringer Becken (Sömmerda, Straußfurt, Kindelbrück, Buttstädt, Rastenberg)

Im März und April 2022 bereiste eine Bewertungskommission unter Leitung von Staatssekretär Torsten Weil alle Bewerberstädte. Der Kommission gehörten Vertreter:innen der beteiligten Ressorts und der grünen Berufsfachverbände (Landesverband Gartenbau Thüringen e. V., Fachverband Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V., Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Landes-gruppe Thüringen) sowie der Thüringer Tourismus GmbH an. Die von den Bewerberstädten eingereichten Machbarkeitsstudien wurden von der Bewertungskommission geprüft und bewertet. Im Ergebnis unter-breitete die Bewertungskommission der Thüringer Landesregierung den Vorschlag, die 6. Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2028 an den Initiativkreis Interkommunale Landesgartenschau der Orla-Region zu vergeben.

Für die Landesregierung gratuliert Staatssekretär Torsten Weil den beteiligten Kommunen Pößneck, Neustadt an der Orla und Triptis:

Die Orla-Rregion hat unter dem Leitthema ,ZUSAMMEN.WACHSEN‘ ein schlüssiges und überzeugendes Konzept vorgelegt. Dieses Konzept verfügt über ein außergewöhnliches Potenzial für eine nachhaltig touristische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Stadtentwicklung. Die Orla-Region adressiert hochaktuelle Fragen zur Nachhaltigkeit der Investitionen sowie zu Umwelt- und Klimathemen. Diese Fragen werden mit konkreten Lösungsansätzen einer städtebaulich-freiräumlichen Neuordnung sanierungsbedürftiger Stadträume und Nutzungsmöglichkeiten leerstehender Immobilien verbunden. Dar-über hinaus überzeugt das Ausstellungskonzept durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm ebenso wie durch gärtnerische Ideen, die einen hohen Erlebniswert für die Besucherinnen und Besucher erwarten lassen. Auch die intensive kommunale Zusammen-arbeit der drei Bewerberstädte ist vorbildlich.

Zur Vergabe der Landesgartenschau 2028 sagen die beteiligten Kommunen der Orlaregion:

Wir sind begeistert und dankbar, dass der Zuschlag für die 6. Thüringer Landesgartenschau an die Orla-Region geben wurde. Diese Region mit ihren Menschen und Städten steht sinnbildlich für Thüringen – ein Wechselspiel aus lebendigen Städten und attraktiven umgeben Orten. Die Landesgartenschau im ländlichen Raum Thüringens bietet die Chancen, die für den Frei-staat typische Region mit ihren Städten weiterhin in baulicher, wirtschaftlicher und touristischer Sicht zu entwickeln. Die Landesgarten-schau 2028 und die Menschen wollen Gastgeber zu einer Blütenschau der besonderen Art sein.

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