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Tor zur Stadt: Grundstein für Fachmarktzentrum ist gelegt

Für das Fachmarktzentrum auf dem Gelände „Tor zur Stadt“ in der Eisenacher Bahnhofstraße ist heute (8. Juli) der Grundstein gelegt worden.

Nach den umfangreichen Boden- und Sanierungsarbeiten haben nun die Fundamentarbeiten für das Fachmarktzentrum begonnen, die ersten Stützen stehen schon. Wir gehen von einer Inbetriebnahme des Fachmarktzentrums im zweiten Halbjahr 2020 aus, so Dr. Christian Kolb, Projektmanager bei der May & Co. Holding GmbH für das Bauvorhaben „Tour zu Stadt“.

Er legte gemeinsam mit Investor und Geschäftsführer der May & Co. Holding GmbH Michael May, Anja Siegesmund (Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz) und Oberbürgermeisterin Katja Wolf den Grundstein. Die Kapsel, deren Inhalt an den 8. Juli erinnern soll, enthält eine Kopie der Baugenehmigung des Vorhabens, eine Tageszeitung vom 8. Juli, einen Zollstock und ein paar Münzen. Alles zusammen wurde in einer gemauerten Säule versenkt, die auf dem Baugrundstück mitverbaut wird.

Für die Stadt Eisenach und das Land Thüringen markiert die Grundsteinlegung das Ende der umfassenden Sanierungsarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Farbenfabrik. Diese hatte im Zeitraum 1805 bis 1967 auf den Flächen Farben und Lacke produziert und das Gelände kontaminiert.

Wir freuen uns sehr, dass hier eine umweltverschmutzende Altlast nach mühevoller Sanierungsarbeit beseitigt wurde. Hochgiftige Schwermetalle konnten entfernt werden, sagte Anja Siegesmund.

Die ökologische Sanierung inklusive des Grundwassermonitorings hat das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz mit 11,1 Millionen Euro finanziert. Für die Wartburgstadt ist das Fortschreiten des Bauprojektes auch im Hinblick auf die Stadtentwicklung wichtig. Im Fachmarktzentrum werden sich neue Unternehmen ansiedeln – die Investitionssumme beträgt rund 20 Millionen Euro – damit sind rund 80 Arbeitsplätze verbunden.

Dass Stadt, Land und Investor weiterhin an einem Strang ziehen, wird mit Blick auf den Baufortschritt deutlich. Der Rohbau wächst über den Bauzaun hinaus sichtbar. Der Anschlussbereich Waldhaus-/Bahnhofsstraße ist erkennbar und weit voran gekommen. Borde und Fahrbahnteiler sind bereits gesetzt und der unterirdische Bauraum geordnet und vorbereitet. In den kommenden zwei Tagen (8./9.Juli.) erfolgt im Kreisverkehr bereits der Asphalteinbau. Die Arbeiten des Trink- und Abwasserverbandes sind fast abgeschlossen.

Noch immer haben wir einen langen Weg vor uns und müssen uns in Geduld üben. Aber der Fortschritt ist so greifbar wie noch nie an dieser Stelle. Mein Dank gilt allen, die an diesem Erfolg einen Anteil haben, betonte Oberbürgermeisterin Katja Wolf in ihrer Rede.

Habe die Brache bislang dem in Eisenach Ankommenden „Depression und Stillstand“ vermittelt, erhalte Eisenach sprichwörtlich ein „einladendes, Prosperität vermittelndes Tor zur Stadt“.

Das wird eine Wirkung auf unsere Gäste entfalten, aber das wird auch eine Wirkung in die Stadt hinein haben, ist sich Katja Wolf sicher.

Andrea T. | | Quelle:

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