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Umbruchzeiten: 21. Unternehmertag lädt nach Krauthausen ein

Am 19. Juni ab 13 Uhr findet der 21. Unternehmertag der Wartburgregion statt. Veranstalter ist das Netzwerk Wirtschaftsförderung und diesjähriger Gastgeber die BMW Fahrzeugtechnik GmbH in Krauthausen. Seit 20 Jahren ist der Unternehmertag das Treffen der Unternehmen der Wartburgregion mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft. In diesem Jahr steht im Mittelpunkt der Veranstaltung das Thema: „Umbruchzeiten: Herausforderungen für Unternehmen und Politik einer erfolgreichen Industrieregion!“

Vor dem Hintergrund der anstehenden Jubiläen 30 Jahre Mauerfall und 30 Jahre Deutsche Einheit sowie des ersten Gewerbegebietes in der Region nach der Wende in Krauthausen, sollen die erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes vor Augen geführt und für den Standort relevante Zukunftstrends diskutiert werden.

Nach einem Vortrag von Dr. Alois Rhiel zum Thema sollen in einer Podiumsdiskussion aktuelle Herausforderungen für Unternehmen in der Wartburgregion angesichts der Umbrüche in vielen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert werden. Insbesondere die für den Wirtschaftsstandort relevanten Veränderungsprozesse in der Automobilindustrie, der Mobilität allgemein der Arbeitsplatzgestaltung („New Work“) und auf den Fachkräftemärkten werden thematisch im Mittelpunkt stehen. Dazu sind Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung zu Gast: Wolfgang Tiefensee, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer, Nicola Brüning, Leiterin Konzernrepräsentanz Deutschland – BMW Group, Sven Lindig, Geschäftsführer Lindig Fördertechnik GmbH, Horst Schauerte, Geschäftsführer Verkehrsunternehmen Wartburgmobil (VUW) gkAöR sowie Denny Jahn, Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (ASG) Ruhla und Sprecher SchuleWirtschaft Wartburgregion.

Der Wartburgkreis und die Stadt Eisenach haben gemeinsam mit Unterstützung der Ministerien für Umwelt, Energie und Naturschutz sowie Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft 2018/19 das Konzept „E-mobile Wartburgregion“ erarbeitet, das nun umgesetzt werden soll. Damit will sich die Wartburgregion als moderne ländliche Mobilitätsregion profilieren und auch Impulse für eine Zukunft der Automobilindustrie in der Region setzen.

Wartburgkreis und Stadt Eisenach haben zudem im März 2019 einen umfassenden Prozess SchuleWirtschaft angestoßen, durch den die vielen guten Beispiele der Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen in der Region gebündelt und weiter ausgebaut, der Nachwuchs aus der Region für die vielfältigen beruflichen Perspektiven in Thüringens stärkster Industrieregion interessiert werden soll. Dazu arbeiten alle Akteure aus Wirtschaft, Bildung sowie Politik und Verwaltung auf dem Gebiet der Berufsorientierung nun enger zusammen.

Andrea T. | | Quelle:

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