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Unwetterschäden in Göringen

Oberbürgermeisterin Katja Wolf macht sich ein Bild von der Lage

Am Sonntag fegte ein Unwetter über den Eisenacher Ortsteil Göringen hinweg. Wassermassen, Kies und Schlamm hinterließen große Schäden, die Anwohner*innen und Feuerwehr mit vereinten Kräften beseitigten. In Göringen ist es bereits der fünfte große Regen innerhalb weniger Wochen, der Schäden hinterlässt. Der Bauhof der Stadt Eisenach rückte am Montagmorgen aus, um bei der Reinigung der Straßen zu helfen.

Am Montagnachmittag machte sich Oberbürgermeisterin Katja Wolf vor Ort ein Bild von den Schäden. Sie sprach mit den Betroffenen und dankte den Einsatzkräften und Helfern. Mit Schaufeln und Besen waren 25 Kamerad*innen der Eisenacher Berufsfeuerwehr den Schlammmassen am Sonntag zu Leibe gerückt. In drei Abschnitten räumten sie die Sturmschäden beiseite, nachdem die Anwohner*innen bereits Gullys geöffnet hatten, damit das Wasser besser abfließen konnte.

Sechs Fahrzeuge der Feuerwehr waren im Einsatz. Ein Privatmann stellte seinen Radlader zur Verfügung. Die Wassermassen hatten sich oberhalb des Ortes gesammelt. Dort liegt ein Maisfeld. Durch die fehlenden Ackerfurchen wurde das Wasser nicht zurückgehalten und überspülte die Gräben, die eigentlich den Regen ableiten sollten. Schlamm und Kies verstopften in der Folge die Durchlässe, so dass sich das Wasser andere Wege quer über Wiesen, durch Gärten und sogar eine Scheune suchte.

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie das Amt für Infrastruktur kümmern sich nun um die Behebung der Schäden. Die Straßeneinläufe werden am Donnerstag gereinigt. Zudem wird der Bauhof der Stadt Eisenach Gräben und Rinnen wieder instand setzen. Der Trink- und Abwasserverband Eisenach-Erbstromtal wird die Hauptsammler reinigen.

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