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Verbundfeuerwerke gingen 2014 am Besten

Jedes Jahr spielt der Verkauf von Feuerwerk dem deutschen Einzelhandel Unsummen in die Kassen. Allein 2014 waren es mehr als 120 Millionen Euro (Quelle: Spiegel.de) , die die Bundesbürger für den Kauf verschiedener Knallkörper und Leuchtmittel ausgaben.

Auch in Eisenach profitierten die Händler von der Lust der Bürger am Zündeln.

Bei uns gab es schon zu DDR-Zeiten Feuerwerksartikel. Das ist eine Tradition, die wir daher gern aufrecht erhalten möchten.

erklärte Ralf-Rainer Lohbrandt vom de Schreibwarenladen „Hands Wagners Witwe“ im Gespräch mit EisenachOnline.de.

Mit dieser Tradition ist der kleine Schreibwarenladen in der Johannisstraße jedoch eines der wenigen Geschäfte in der Eisenacher Innenstadt, die vor dem Jahreswechsel noch Feuerwerksartikel anboten. Zu wenig habe sich der Umsatz von Raketen mit sperrigen Stielen und teilweise recht schweren Feuerwerksbatterien für die meisten gelohnt, sagt Ralf-Rainer Lohbrandt.

Denn besonders diegroßen Discounter und Einkaufsmärkt mit ausreichend Parkplätzen und der Möglichkeit, die Knallartikel auf Kommission zu ordern seien hier im Wettbewerb hoch überlegen.

Nichtsdestotrotz kann auch Ralf-Rainer Lohbrandt sich nicht beklagen:

Wir haben relativ gute Stammkunden, die teilweise schon seit Jahren zu uns kommen und ihre Feuerwerke in unserem Laden kaufen. Das ist an und für sich ein schönes Zeichen.

Verkauft wurden dabei vor allem Verbundfeuerwerke wie Batterien oder „Vulkane“. Die machten weniger Arbeit und seien überdies sogar noch etwas preiswerter als die herkömmlichen Raketen, konstatierte der Schreibwarenverkäufer, der auch 2015 in seinem Geschäft wieder Feuerwerke zum Jahreswechsel anbieten will.

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