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Via Solutions Thüringen übernimmt Patenschaft für Wildkatzen

Die Via Solutions Thüringen GmbH & Co. KG unterstützt als Patin das Projekt «Ein Rettungsnetz für die Wildkatze», das der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Thüringen e.V. ins Leben gerufen hat. Die Bewahrung einer der letzten Raubkatzen Europas ist ein bedeutendes Naturschutzprojekt und in Deutschland bisher einzigartig. Die Zahl der hier lebenden Wildkatzen ist in den letzten Jahrzehnten von mehreren Zehntausend auf 3000 bis 5000 Tiere zurückgegangen. Die Wildkatze gilt daher in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Die zunehmende Bebauung der Landschaft durch Straßen, Bahnlinien und Siedlungen engt ihren Lebensraum immer weiter ein.

Als Patin beteiligt sich Via Solutions Thüringen daran, neue Lebensräume für die Wildkatze zu schaffen. Auch an der A4 arbeiteten Straßenbauer und Naturschützer nach einem umfangreichen landschaftspflegerischen Begleitplan Hand in Hand zusammen. Die neue Strecke bietet durch ihre drei Talbrücken und zahlreiche Querungen für Kleintiere eine weit höhere «ökologische Durchlässigkeit» als die alte Trasse. Mit der Verlegung der A4 entsteht ein Biotopverbund, der entscheidend dazu beiträgt, den Nationalpark Hainich wieder mit dem Thüringer Wald zu verbinden. Dabei schlägt ein so genannter «grüner Korridor» nach dem Rückbau der alten Trasse im Abschnitt Hörselberge eine Brücke für die Raubkatze. Sie ermöglicht der Population des Nationalparks eine Ausbreitung nach Süden, was langfristig deren Überlebenschancen steigert.

Mit insgesamt 20000 Kilometern grüner Korridore verknüpft der BUND die deutschen Wälder und setzt sich so für die noch frei lebenden Wildkatzen ein. Spenden und Patenschaften sind eine entscheidende Voraussetzung zum Erhalt der scheuen Tiere. 2009 konnten aus diesen Mitteln weitere Lücken im «Wildkatzenwegeplan» des Landes Thüringen durch das Pflanzen von Bäumen und Hecken geschlossen sowie ein eigener Plan für Hessen fertig gestellt und an die zuständigen Ministerien übergeben werden. Er findet Berücksichtigung bei der Neufassung des Hessischen Landesentwicklungsplans. In Hessen ist Umweltministerin Silke Lautenschläger seit Juni 2009 Schirmherrin des Projekts.

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