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Vor 60 Jahren wurde das Bachhaus zerstört

Vor 60 Jahren wurden das Luther- und das Bachhaus von englischen Fliegerbomben schwer getroffen. In der Eisenacher Chronik ist zu lesen, „am 23. November haben englische Luftminen in der Lutherstraße und am Frauenplan schwere Zerstörungen angerichtet“..

Aufgrund fortgesetzter Luftangriffe wurden damals auf dem Karlsplatz, vor dem Bahnhof, auf dem Frauenplan, in der Horst-Wessel-Straße (Katharinenstraße), am Franz-Seldte-Platz (Jacobsplan) und auf dem Adolf-Hitler-Platz (Markt) Feuerlöschteiche angelegt.

In seinem neuen Buch «Eisenach – Geschichte einer Stadt», das soeben erschien, schreibt Dr. Reinhold Brunner (Stadtarchivar): «Insgesamt sieben Luftangriffe gab es auf Eisenach, denen 321 Menschen zum Opfer fielen.»
Bereits am 12. April 1945 habe der amerikanische Stadtkommandant eine Weisung zum Beseitigen der Kriegsschäden gegeben. Ebenso sollten die Kulturdenkmale der Stadt wieder aufgebaut werden. 1946/47 geschah dies und am 21. März 1947 wurde das Bachhaus eröffnet.

Seit Jahren gibt es nun Bemühungen das Eisenacher Bachhaus umzugestalten und zu erweitern.
Am Freitag, 26. November, wird die Neue Bachgesellschaft e. V. als Bauherrin und Eigentümerin des Bachhauses der Stadt Eisenach offiziell den Bauantrag für ein neues Museumsgebäude übergeben. Dazu gab es einen Wettbewerb, der erste Preis ging an Prof. Berthold Penkhues aus Kassel.

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