Vororttermin: Aktueller Entwicklungsstand zur Sanierung der Mosewaldschule

Im Rahmen eines Vororttermins besichtigte Bürgermeister Christoph Ihling am Montag, 13. März, gemeinsam mit den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Klima und Verkehr die Mosewaldschule. Dabei ging es um den aktuellen Entwicklungsstand zur Sanierung, welche bis zum Schuljahresanfang 2023 abgeschlossen sein soll. Der nächste große Schritt ist die Pflasterung des Schulhofs.

Die Besichtigung begann im Untergeschoss des Gebäudes. Hier soll ein „Grünes Klassenzimmer“ entstehen. Durch Unterricht im Freien soll die Konzentration der Kinder gefördert sowie mit Bewegung und Frischluft der Lernerfolg gesteigert werden. Bereits an das Schulgebäude angebaut wurde ein Flur, der die Gebäude miteinander verbindet. So konnten die Klassenräume vergrößert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, da zum nächsten Jahr mehr Schulanmeldungen erwartet werden. Weiterhin sind neue Fachräume geplant. Mithilfe der installierten Entlüftungsgeräte in jedem Raum war der Unterricht auch während der dreijährigen Sanierung möglich.

Ein wichtiger Aspekt der Sanierung ist die Multifunktionalität des Gebäudes. Diese spiegelt sich beispielsweise in den Horträumen wider. Aufgrund der Größe und neuer technischer Ausstattung können diese als Klassenräume genutzt werden. Eine Neuausstattung ist dazu im gesamten Gebäude geplant. Präsentationstechnik wird in jedem Klassenzimmer angeschlossen, die alten Tafeln werden in den Horträumen und auf dem Schulhof einen neuen Platz finden.

Bereits abgeschlossen ist der Umbau des Speiseraums und der Küche. Über Konvektomaten soll das Essen teilweise frisch zubereitet werden, teilweise wird Essen geliefert. Außerdem wird es eine Salatbar geben, ein Obst- und Milchtag sind außerdem geplant.

Mit dem Umbau des Schuleingangs, der Toiletten und dem Einbau eines Fahrstuhls ist auch der barrierefreie Schulalltag möglich. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf 8,4 Millionen Euro und werden mit 6 Millionen Euro vom Land gefördert.

Auch die Planung für den Umbau der Sporthalle ist in Vorbereitung. Das Dach soll abgetragen werden und ein separater Raum mit eigenem Zugang über den Räumlichkeiten der Sporthalle entstehen. Dieser soll sowohl von der Schule als auch von anderen Nutzern verwendet werden. Das neue Dach soll mit Photovoltaiktechnik ausgestattet werden, um eine Steigerung der Energieeffizienz zu erreichen. Mit dem dadurch gewonnenen Strom soll die Schule versorgt werden, mit eventuellem Überschuss andere Gebäude der Stadt. Die genauen Kosten und ein möglicher Zeitraum für die Umsetzung werden im Rahmen der Vorbereitung geprüft und anschließend dem Stadtrat vorgelegt.

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