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Wartburg-Esel nun in vierter Generation

Michael Hölzer ist seit dem 3. April 2007 offiziell der «Eseltreiber» der Wartburgesel. Er hat das Geschäft seines Vaters übernommen. «Ich bin nun die vierte Generation. 107 Jahre betreiben wir die Eselstation», so Hölzer Junior.

Elf Tiere befördern Touristen auf die Wartburg, hauptsächlich Kinder. Aber auch Personen bis zu 60 Kilo Gewicht können auf die Burg reiten. Die Esel kennen ihren Weg fast allein. Eigens auf dem Eselspfad geht es bis zum Droschkenplatz – eine Tour 450 Meter und 100 Höhenmeter. Früher waren die Tiere für den Wasser-und Lebensmitteltransport zustandig.
In der Osterwoche war Arbeitsbeginn für Felix, Sonja, Antje, Rosi, Bärbel, Lore, Moni, Liesel, Lotte, Moritz und Susi. Jeder Esel hat seinen festen Stellplatz und kennt diesen auch. Und so steht Felix nicht zu Straße, sondern beobachtet das Geschehen an der Eseltreiberhütte.
Anja ist mit sechs Jahren die Jüngste und Felix ist 25 Jahre. «Bis 30 muss er noch machen», so Michael Hölzer. Er hofft auf eine gute Saison im Elisabethjahr und dazu brauche man auch schönes Wetter. Immerhin wollen die Tiere im Winter gut versorgt sein, die Pacht bezahlt und der Familienunterhalt gesichert sein.

Vater Jörgen Hölzer hat das Tun seines Sohnes immer im Blick, er ist für das Braten der echten Thüringer Bratwurst am Imbissstand, gegenüber der Eselstation, verantwortlich.

Rainer Beichler |

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