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Wartburg-Sparkasse macht sich fit für die Zukunft

Die Wartburg-Sparkasse als das größte regional tätige Kreditinstitut in der Wartburgregion überprüft regelmäßig ihre Geschäftsstrategie, um sich frühzeitig auf Veränderungen des wirtschaftlichen Umfeldes auszurichten. Ein Blick auf die demografische Entwicklung zeigt Handlungsbedarf auf. Die Einwohnerzahl ist in der Wartburgregion in den Jahren zwischen 2000 und 2010 um rund 8 % zurückgegangen und wird bis 2030 um weitere rund 19 % abnehmen. Insgesamt findet damit ein Bevölkerungsrückgang von ca. 48000 Bürgern statt. Zum Vergleich: Das entspricht etwa der Einwohnerzahl Eisenachs.

Außerdem steigt der Trend zur Online-Nutzung unserer Dienstleistungen kontinuierlich. Bereits heute werden rund 80 % des Zahlungsverkehrs elektronisch abgewickelt. 34 % der Privatkunden und 71 % der Firmenkunden führen ihre Girokonten inzwischen nahezu ausschließlich online.

Die Wartburg-Sparkasse reagiert auf diesen Trend und baut ihre Online-Angebote konsequent aus. Kunden können rund um die Uhr im Onlinebanking Aufträge erteilen oder Überweisungen vornehmen. Auch Kreditverträge können über das Internet abgeschlossen werden. Neu eingerichtet wurde ein so genannter Online-Chat, in dem die Kunden live und direkt kommunizieren können. Ein spezielles Beratungsangebot außerhalb der regulären Öffnungszeiten sowie die Möglichkeit, Beratung auch ganz bequem zu Hause in Anspruch zu nehmen, runden die Angebotspalette der Wartburg-Sparkasse ab.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des veränderten Kundenverhaltens wie auch der Zinsentwicklung haben der Vorstand und der Verwaltungsrat der Wartburg-Sparkasse eine Anpassung des kostenintensiven Filialnetzes zum 1. Januar 2014 vorgesehen. Fünf Filialen werden mit anderen Filialen zusammengelegt, die dadurch gestärkt werden. Weitere fünf Filialen werden in Selbstbedienungsstandorte umgewandelt. Mit dann 28 Standorten ist und bleibt die Wartburg-Sparkasse das Kreditinstitut mit der höchsten Anzahl an Filialen in der Wartburgregion.

Auch andere Thüringer Sparkassen unterhalten ein vergleichbares Netz an mit Mitarbeitern besetzten Filialen. So verfügt die Wartburg-Sparkasse nach der neuen Struktur über rund 11,5 Filialen je 100000 Einwohner, die Sparkasse Mittelthüringen über rund 12,0 die Sparkasse Gera-Greiz über rund 12,5, die Rhön-Rennsteig-Sparkasse über rund 19,5 und die Sparkasse Gotha über rund 12 Filialen je 100000 Einwohner.

Die Veränderungen im Einzelnen:
Zusammengelegt werden die Filialen Karlsplatz (Eisenach) mit der Filiale Karlstraße (Eisenach), Berka/Werra mit Gerstungen, Seebach mit Wutha-Farnroda, Schweina mit Bad Liebenstein und Kieselbach mit Tiefenort und Vacha.
In Bad Salzungen ziehen die Filialen aus der Clara-Zetkin-Straße und Rhönblick (Albert-Schweitzer-Straße) in das Gebäude Ratsstraße. Damit wird das große und moderne Gebäude in der Ratsstraße Filialstandort, in den auch die Mitarbeiter und Kunden vom Kirchplatz (Bad Salzungen) wechseln. Durch zusätzliche Parkplätze, die am Gebäude Ratsstraße entstehen werden, wird der Standort für die Kunden leicht erreichbar. Die Filialen Eisenach-Nord, Marksuhl, Dorndorf, wie auch Am Kirchplatz und Clara-Zetkin-Straße in Bad Salzungen werden in Selbstbedienungsstandorte umgewandelt.

In den Städten bleiben die Wege zum Geldautomaten damit kurz und auf dem Land hat ein flächendeckendes Filialnetz Bestand. In den Filialen wird die Präsenz von Spezialberatern für die verschiedenen Fachgebiete wie Immobilienfinanzierung oder Wertpapierberatung ausgebaut. Ein Weg wie bisher nach Bad Salzungen oder Eisenach zu den Beratungscentern wird damit entbehrlich. Außerdem wird auch in Zukunft in die Ausbildung der Mitarbeiter investiert, um die hohe Service- und Beratungsqualität der Mitarbeiter nachhaltig zu stärken und zu erweitern.
Der Umzug der Filialen soll zum 1. Januar 2014 vonstattengehen. Alle Kunden der Filialen werden vorher persönlich angeschrieben und über den Wechsel informiert. Die Kunden sollen auch am neuen Standort ihre bekannten Ansprechpartner behalten. Bereits heute hat die Wartburg-Sparkasse eine Info-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 03691/685-7222 stehen Experten der Sparkasse von Montag bis Freitag, 10.00 bis 17.00 Uhr, für die Fragen der Kunden zur Verfügung.

Die Sparkasse stellt darüber hinaus Überlegungen an, die Dienstleistungstochter S – Wartburg SparkassenService GmbH in Bad Salzungen auf ein dauerhaft sicheres Fundament zu stellen. Die Gesellschaft übernimmt dem Vertrieb nachgelagerte Sachbearbeitungstätigkeiten für die Sparkasse.

«Auch zukünftig bleibt die vertrauensvolle, persönliche Beziehung zu unseren Kunden die wichtigste Basis unseres Geschäfts» betont Tino Richter, Vorstandsvorsitzender der Wartburg-Sparkasse. «Der langfristige Erfolg unseres Instituts und die kontinuierliche Zusammenarbeit als Finanzdienstleister mit Bürgern, Unternehmen und Kommunen der Wartburg-Region stehen für uns im Vordergrund unserer strategischen Weiterentwicklung.»

Folge der Straffung des Filialnetzes ist auch eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen rund 80 Stellen von zur Zeit rund 380 Stellen entfallen. Der Abbau wird etwa je zur Hälfte bei den Vertriebsmitarbeitern und den Mitarbeitern der internen Bereiche erfolgen. Der Personalabbau wird sozial verträglich erfolgen. Etwa 30 Mitarbeiter werden durch Altersteilzeitverträge, für die größtenteils die Mitarbeiter bereits Vereinbarungen abgeschlossen haben, ausscheiden. Außerdem soll die übliche Mitarbeiterfluktuation genutzt werden. Darüber hinaus wurden attraktive Teilzeitmodelle mit dem Personalrat vereinbart. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen.

Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat den Plänen bereits ohne Gegenstimme zugestimmt. Landrat Reinhard Krebs (CDU), der auch Vorsitzender des Verwaltungsrates ist, unterstützt die strukturellen Anpassungen der Wartburg-Sparkasse: «Ich bin davon überzeugt, dass die Wartburg-Sparkasse als eigenständiges regionales Kreditinstitut gestärkt aus dieser strategischen Weiterentwicklung hervorgehen wird. Sie ist und bleibt starker Wirtschaftsfaktor und universelle Hausbank für Unternehmen, Gewerbetreibende und Einwohner in der Wartburgregion».

Auch Katja Wolf (Die Linke), Oberbürgermeisterin der Stadt Eisenach und stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse, betont: «Wichtig ist, dass die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig auf ein flächendeckendes Netz aus Filialen und Selbstbedienungsstandorten zurückgreifen können. Über 190 Jahre gibt es die Sparkasse bereits. Auch in der Zukunft wird sie hier tief verwurzelt die Wirtschaftskraft und die Entwicklung der Region fördern und vorantreiben.»

Die Wartburg-Sparkasse ist mit rund 1,5 Mrd. Euro Bilanzsumme eine der großen Sparkassen in Thüringen. Rund 118000 Privat- und Firmenkunden nutzen die Finanzdienstleistungen des Marktführers. Das Geschäftsgebiet der Sparkasse ist der Wartburgkreis und die kreisfreie Stadt Eisenach. Mit der Bereitstellung von Krediten und anderen Finanzdienstleistungen unterstützt sie die Wirtschaft und die Menschen in ihrem Geschäftsgebiet und ist damit bodenständig und fest mit der heimischen Region verbunden.

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