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Wartburgkreis ordnet Verbot von Versammlungen mit mehr als 50 Personen an

Das Landratsamt Wartburgkreis hat heute zum Schutz der öffentlichen Sicherheit im Rahmen einer neuerlichen Allgemeinverfügung ein Verbot von Zusammenkünften mit mehr als 50 Personen im gesamten Gebiet des Wartburgkreises sowie der Stadt Eisenach verfügt. Dies bezieht sich auf öffentliche ebenso wie nichtöffentliche Zusammenkünfte unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen. Die Anordnung gilt ab sofort und bis einschließlich zum 19. April.

Von der Allgemeinverfügung betroffen sind nun auch private Zusammenkünfte, Vereinssportaktivitäten wie Trainings oder Sitzungen, aber auch beispielsweise Hochzeiten und Trauerfeiern. Die Umsetzung der Allgemeinverfügung wird auch die Schließung von Schwimmbädern und Saunen zur Folge haben.

Darüber hinaus ist zum Schutz von älteren und schwächeren Menschen für folgende Personen und Personengruppen die Teilnahme an Zusammenkünften von 10 bis 50 Menschen verboten:

  1. Personen über 65 Jahre sowie altersunabhängig Personen mit Grunderkrankungen (z.B. Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf- oder des Immunsystems).
  2. Personen mit jeglichen, auch nur leichten, Erkältungssymptomen.
  3. Personen, die dem Ausrichter oder Einladenden nicht persönlich bekannt sind und dem Ausrichter oder Einladenden Auskunft zu Name und Vorname sowie Kontaktdaten (z.B. Wohnadresse, Telefonnummer, eMail Adresse) verweigern.
  4. Personen die in den letzten 14 Kalendertagen aus einem vom Robert-Koch-Institut deklarierten Risikogebiet zurückgekehrt sind oder Kontakt zu einer solchen Person haben oder gehabt haben.
  5. Personen, die auf eine COVID-19 (Coronavirus) getestet wurden oder getestet werden sollen.

Landrat Reinhard Krebs bittet die Bevölkerung, sich an diese Verbote zu halten.

Wir können aktuell nur der immer weiter um sich greifenden Ansteckung Einhalt gebieten, wenn wir dem Virus so wenige Chancen wie möglich geben, sich auszubreiten. Wir erleben eine Zeit, in der Egoismus fehl am Platze ist, in der wir auch auf Dinge verzichten müssen, die uns Spaß machen – zu unserem eigenen Schutz und dem anderer. Ich kann alle Bürgerinnen und Bürger nur bitten, die Situation ernst zu nehmen und sich solidarisch zu verhalten.

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