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Wartburgkreis unterzeichnet Zuwendungsvertrag für geförderten Breitbandausbau mit der Telekom Deutschland GmbH

Der Wartburgkreis und die Telekom Deutschland GmbH unterzeichneten den Zuwendungsvertrag zum geförderten Breitbandausbauprojekt am Dienstag, 13. April 2021 in Bad Salzungen.

Im Rahmen des durch den Bund und das Land geförderten Projektes werden rund 3.800 Haushalte, ca. 200 Gewerbestandorte, 46 Schulen sowie 3 Krankenhäuser einen Anschluss von mindesten 50 Mbit/s, im FTTH-Ausbaugebiet bis zu 1 Gbit/s erhalten. Durch den Bedarf an hohen Bandbreiten werden Schulen, Krankenhäuser und Gewerbestandorte grundsätzlich mit Glasfaseranschlüssen versehen. Der Ausbau soll spätestens 2024 abgeschlossen sein.

Die Telekom, die nach europaweiter Ausschreibung den Zuschlag erhielt, verlegt im Laufe des Projektes rund 830 Kilometer Glasfaser. Die unterversorgten „Weißen Flecken“ mit aktuellen Bandbreiten ≤ 30 Mbit/s in den 23 Gebietskörperschaften betreffen ca. 8% der Adresspunkte im Wartburgkreis.

Der durch öffentliche Gelder geförderte Breitbandausbau ist in Deutschland nicht die Regel, sondern die Ausnahme bei Marktversagen, das in meist ländlichen Regionen mit kleinen Siedlungsgrößen vorliegt. Die Telekommunikationsunternehmen müssen dort für wenige mögliche Kunden die entsprechenden Infrastrukturen über lange Strecken verlegen, was unwirtschaftlich werden kann. Der Bund und das Land Thüringen finanzieren daher mit öffentlichen Mitteln in Höhe von rund 21,5 Millionen Euro diese sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke des Unternehmens.

Noch dieses Jahr beginnt die Telekom mit der Feinplanung für den Ausbau, wählt Tiefbaufirmen aus und bestellt Material. Parallel werden die Baugenehmigungen in den Gemeindeverwaltungen eingeholt.

 

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