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„Zukunft gehört ins Zentrum“

Eisenach bewirbt sich als Standort für das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit

Die Stadt Eisenach wird sich als Standort für das „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ bewerben. Das hat Oberbürgermeisterin Katja Wolf am Freitag, 20. Mai, offiziell bekanntgegeben. Die Bundesregierung plant, im Osten Deutschlands ein Forschungs- und Begegnungszentrum aufzubauen. Dafür sollen rund 200 Millionen Euro investiert werden und 200 Arbeitsplätze dauerhaft entstehen.

Die Kriterien des Bundes erfüllt die Stadt Eisenach perfekt. Es gibt keinen geeigneteren Standort für das Zukunftszentrum, so Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Gesucht wird eine Stadt, die verkehrstechnisch gut angebunden sowie wissenschaftlich vernetzt ist und Transformationsprozesse aus eigener Erfahrung kennt.

Eisenach hat als wichtige Industrie- und Arbeiterstadt der DDR in unmittelbarer Nähe zur innerdeutschen Grenze nach der Wende starke Veränderungen erlebt. Und nicht alle Eisenacher waren Wendegewinner, begründete die Oberbürgermeisterin, warum sich Eisenach als Transformationsstadt begreift.

Nicht zuletzt entstehe dort eine Entfremdung von Demokratie und Rechtsstaat, wo Transformationen scheitern.

Die hervorragende Erreichbarkeit sowohl als ICE-Halt als auch über die Autobahn hebe Eisenach deutlich von anderen Bewerber-Städten ab.

Keine zweieinhalb Stunden sind es von Berlin oder Frankfurt mit dem Zug. In drei Stunden schafft man es auch von München oder Hannover, betonte Wolf.

Die Stadt selbst sei durch ihre touristische Infrastruktur schon jetzt auf zahlreiche Gäste eingestellt. Die Anbindung an die Wissenschaft sei mit der Dualen Hochschule Gera-Eisenach und ihren 1.500 Praxispartnern gegeben. Zudem unterstützen die Universität Erfurt, die Point Alpha Akademie und das Point Alpha Institut sowie die Hochschule Fulda die Eisenacher Bewerbung.

Wir wollen, dass Transformation dort erforscht wird, wo sie am stärksten erlebbar ist, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf abschließend.

Appell an die Landesregierung

Mit der Kampagne will sich Eisenach gegen die anderen Kandidaten-Städte wie Plauen gemeinsam mit Leipzig, Wittenberg gemeinsam mit Halle und Frankfurt (Oder) durchsetzen.

Während sich die Länder Brandenburg und Berlin bereits für die Bewerbung von Frankfurt (Oder) ausgesprochen haben, hält sich die Thüringer Landesregierung noch bedeckt, so Wolf.

Sie appelliert an die Thüringer Staatskanzlei und wirbt um Unterstützung. Aber auch alle Eisenacherinnen und Eisenacher seien gefragt:

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition und machen Sie Eisenach als Standort für das geplante Zukunftszentrum bekannt!

Unterstützen Sie unsere Kampagne auf: zukunftgehoertinszentrum.de

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