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4,1 Millionen Förderung für TBZ

Das TBZ Wilhelmsthal hatte vor einigen Wochen einen Bauantrag bei der Stadt Eisenach gestellt. Auf dem einstigen Gelände des AWE will das TBZ neu bauen. Entlang der Hörsel, hinter dem Heinrich-Ehrhardt-Platz, ist ein Gebäude mit Unterrichtsräumen und Werkhallen geplant.
Am Mittwoch kam Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz nach Wilhelmsthal und übergab der Leitung des TBZ einen Fördermittelbescheid. 4,1 Millionen Euro stehen nun für den Neubau zur Verfügung. Rund eine Million Euro kommt von der Einrichtung selbst hinzu.
Geht alles nach Plan, könnte nach den Ausschreibungen schon Ende Januar/Februar 2005 der Bau beginnen. Und, so die Hoffnung von TBZ Geschäftsführer Heinz Gerd Füchtjohann, könnte das Gebäude im September/Oktober 2005 schon genutzt werden.
Der Standort Stedtfeld würde dann aufgegeben, dort finden gegenwärtig große Teile der praktischen Ausbildung statt.
Diese würde dann am neuen Standort in Eisenach erfolgen. Geplant sind Werkstätten für die Grund- und Fachausbildung, den Kfz-Bereich, die Zerspannung und eine «Lernstatt». Dieser Bereich sei relativ neu, hier würde die Ausbildung für Betriebe und bestimmte Anwendungen erfolgen, die flexibel gestaltet werden könne. Ebenso gibt es Unterrichtsräume, die mit modernster Technik ausgestattet werden. Ein großer Teil der Förderung komme der Erweiterung der Ausstattung zugute. Immerhin müssten nach über 14 Jahren TBZ einige Maschinen erneuert werden.
In Eisenach werden 3500 m² Fläche für Ausbildung und Verwaltung entstehen. Das Gebäude ist so konzipiert, dass es noch erweitert werden kann.
Der Standort Wilhelmsthal bleibe erhalten.

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