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43 Thüringer Medienschulen

Das Thüringer Schul-Computer-Netz hat zum Quantensprung angesetzt: Aus bisher fünf Schulen, die das Pilotprojekt erfolgreich durchführten, sind seit dem 1. September 43 Schulen geworden. Kultusminister Dr. Michael Krapp übergab anlässlich eines Medienforums des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) an der Bauhaus-Universität Weimar die entsprechenden Urkunden an 11 Grundschulen, 13 Regelschulen, sechs Förderschulen sowie 13 Gymnasien.
In der Stadt Eisenach und dem Wartburgkreis sind, die Staatliche Grundschule Burgseeschule in Bad Salzungen, die Staatliche Regelschule Gerstungen und das Staatliche Gymnasium «Ernst Abbe» in Eisenach Träger des Namens Medienschule.
«Das bedeutet, die Medien in ihrer Gesamtheit – traditionelle und neue Medien – didaktisch sinnvoll für die Verbesserung von Unterricht und Schulleben einzubeziehen», sagte Krapp. Die Thüringer Medienschulen seien insofern besonders weit im Erlernen und Anwenden der neuen Kulturtechnik Medienkompetenz.
Dabei gelte es, so der Minister, rezeptive und produktive Mediennutzung aufeinander abzustimmen. «Die Rolle des Lehrers besteht darin, methodische Hinweise zu geben, wie mit Medien umzugehen ist, wie Problemlösungsstrategien gefunden werden, woher und wie Wissensquellen zu erschließen sind. Nicht zuletzt kommt es darauf an, wie aus dem großen Angebot an Informationen auszuwählen ist. Der Lehrer als Partner des Schülers, als Lernberater ist die aktuelle Forderung, wobei sich die Rollen durchaus auch einmal umkehren können.“

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