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44700 Studenten an Thüringer Hochschulen

Rund 4000 Studierende mehr als im Vorjahr sind an Thüringer Hochschulen immatrikuliert. Das ergeben erste Mitteilungen der Hochschulen kurz nach Beginn des Wintersemesters 2001/2002. Danach sind 44700 Studierenden an den vier Universitäten und den vier Fachhochschulen des Landes, an der Hochschule für Musik Franz Liszt, den Verwaltungsfachhochschulen und der Berufsakademie eingeschrieben. Das entspricht einer Steigerung von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Noch sind nicht alle Nachrückverfahren endgültig abgeschlossen. Deutlich erkennbar ist jedoch bereits jetzt eine Steigerung der Zahl der Studienanfänger an den Thüringer Fachhochschulen. Sie rechnen mit rund zehn Prozent mehr Studienanfängern als im vergangenen Jahr. Insgesamt sind an den Fachhochschulen und den Verwaltungs-FHs im laufenden Wintersemester rund 11300 Studierende eingeschrieben. Etwa 32300 junge Menschen studieren im laufenden Semester an den Universitäten und der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.
Eindrucksvoll steigern konnte die Berufsakademie ihre Studierendenzahl: 1060 Studierende, davon 416 Studienanfänger, sind an den Standorten Gera und Eisenach immatrikuliert. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 30 Prozent. Erwartet werden auch mehr ausländische Studierende in Thüringen. Mit etwa 1670 Studierenden aus aller Welt rechnen die Thüringer Hochschulen. Das entspräche einer Steigerung um rund drei Prozent. Die genauen Zahlen werden Mitte Dezember erwartet.
Die Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, sieht die Hochschulpolitik des Freistaats mit diesen Zahlen bestätigt: «Der nationale aber auch internationale Wettbewerb zwischen den Hochschulen wächst. Die Thüringer Hochschulen haben erneut bewiesen, dass sie dieser Konkurrenz mit attraktiven Studienangeboten gewachsen sind».
Dennoch müsse weiter in die Hochschulen investiert werden: «Heute studieren rund 28 Prozent eines Bevölkerungsjahrgangs an Hochschulen. Dieser Anteil wird wachsen. Die Hochschulen können den Anforderungen nur entsprechen, wenn sie sich auf ihre zentrale Rolle im deutschen Wissenschaftssystem besinnen. Die Gesellschaft muss bereit sein, weiter in den Hochschulbereich zu investieren. Derartige Investitionen sind insbesondere für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland von entscheidender Bedeutung», so Schipanski.

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