Abschlussfest für Leseratten und Lego-Kinder

in der Stadtbibliothek

Mit einer großen Abschlussveranstaltung sind das Leseratten- und das LEGO-Projekt in der Stadtbibliothek Eisenach am vergangenen Samstag zu Ende gegangen. Neben den eingeladenen Kindern waren auch sehr viele Eltern, Großeltern und Geschwister mitgekommen.

Mehr als 30 Kinder hatten sich an dem diesjährigen Freizeit-Leseprojekt „Ich bin eine Leseratte“ beteiligt. 27 von ihnen lasen nicht nur ein oder mehrere der angebotenen Titel, sondern beantworteten zu den Büchern auch Fragen. Alle, die das Leseratten-Begleitheft abgegeben haben, waren nun zum Abschlussfest eingeladen. Sie bekamen, durch die ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Eisenach, Heike Apel-Spengler, und Kinderbibliothekarin Sandra Gürnth, einen Büchergutschein als Anerkennung. Das Leserattenprojekt wurde gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Wartburg-Sparkasse.

Ein Mädchen beteiligte sich in diesem Jahr nicht nur am Leseratten-Projekt, sondern gehörte auch zu einem der beiden LEGO-Teams. Das LEGO-Projekt bot die Stadtbibliothek Eisenach in diesem Jahr zum ersten Mal an, und zwar als Ferienfreizeit in den Herbstferien. Jeweils 6 Mädchen und 6 Jungen bildeten ein LEGO-Team und bauten in der Projektwoche fleißig LEGO-Modelle zum vorgegebenen Thema „Masterpeaces“. Dabei ließen sie ihrer Kreativität freien Lauf. Die Jungen bauten einen Freizeitpark mit vielen Angeboten, die Mädchen ein Festivalgelände mit Bühnenshow. Aber es gab noch eine weitere Herausforderung: mindestens ein Teil musste sich bewegen und mit Hilfe eines Laptops konnten Licht, Sound und anderes programmiert werden.

© Stadt Eisenach/Stadtbibliothek Eisenach

Beide Gruppen hatten ihre Aufgabe super gelöst. Sie stellten am Samstag ihre Modelle nicht nur ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und den Leseratten-Kindern vor, sondern auch einer Jury. Als Juroren hatten Nils Pfingsten-Reddig von der Firma Lindig Fördertechnik GmbH, Markus Krah, Filialleiter bei der Wartburg-Sparkasse, Lara Tobisch von der Ruhlamat GmbH sowie Natalija Vorbringer-Dorozhevets, MINT-Koordinatorin der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, die schwierige Aufgabe, die LEGO-Modelle zu bewerten. Das Jungen-Team erhielt die Auszeichnung für die familienfreundlichste Umsetzung, die Mädchen für eine technische Meisterleistung. Die Jury zeigte sich begeistert. Die LEGO-Kinder bekamen neben einer Urkunde und einer Medaille einen Büchergutschein.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt zudem vom Soroptimist Club International Eisenach. Das Nachbarschaftszentrum und Ehrenamtliche kümmerten sich beim LEGO-Projekt um die tägliche Mittagsversorgung. Bibliotheksleiterin Dr. Annette Brunner bedankte sich bei allen Unterstützern, ohne die diese beiden Projekte nicht umsetzbar gewesen wären. Für das Leseratten-Projekt wird sich die Stadtbibliothek Eisenach wieder bewerben. Wann sie den nächsten Zuschlag dafür erhält, ist aber noch ungewiss. Das LEGO-Projekt soll auf jeden Fall 2024 wiederholt werden.

Wenn sich weitere Interessenten finden, die ein LEGO-Team gründen und betreuen möchten, an Schulen, in Horten, Jugendclubs oder privat, dann steht die Stadtbibliothek Eisenach als offizieller Regionalpartner und als Ansprechpartner gern zur Verfügung, warb Frau Dr. Brunner um weitere Mitstreiter.

© Stadt Eisenach/Stadtbibliothek Eisenach
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