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Ausstellungspavillon in der Wartburgallee genauer betrachtet

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Der ehemalige Ausstellungspavillon des Automobilwerk Eisenach (AWE) in der Wartburgallee (heute KUNSTPavillon) wird im Auftrag des Landeskonservators Herrn Reinhardt einer genaueren Betrachtung unterzogen. Dazu wurde das in Cottbus ansässige Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH mit einer bauhistorischen Untersuchung beauftragt. Die INIK GmbH, die kürzlich im Rahmen eines Projektes der Wüstenrot Stiftung die energetische Sanierung von Bauten der Ostmoderne an 20 über das ehemalige DDR-Gebiet verteilten Beispielobjekten untersucht hat, wird bis zum Ende diesen Jahres denkmalpflegerische Zielstellungen für den Pavillon vorschlagen. Dazu werden u.a. Recherchen in Thüringer Archiven, eine vergleichende Betrachtung und Einordnung in die Reihe bekannter Pavillonbauten der Architekturgeschichte der Moderne sowie ein Aufmaß und eine Schadensbetrachtung durchgeführt.

Mit Blick auf das 50. Jubiläum der Errichtung des Wartburgpavillons im Oktober 2017 als auch auf das 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses in Weimar im Jahr 2019, zu dem zahlreiche Veranstaltungen bundesweit geplant sind, reihen sich auch diese vorbereitenden Aktivitäten zur Inwertsetzung und Wahrnehmungssteigerung des Pavillonbaus, der sich architektonisch in die Reihe der Bauten Walter Gropius‘ und Ludwig Mies van der Rohes stellen lässt.

In Zusammenarbeit mit Peter Schäfer, Initiator des KUNSTPavillons, und dem Verein Zentrum für Gegenwartskunst e.V. ist die INIK GmbH in diesem Rahmen auch auf der Suche nach bauzeitlichen Unterlagen und Fotos des Ausstellungspavillons. Dazu werden Einwohner der Stadt und auch Besucher der früheren Automobilausstellung gebeten, Abbildungen, Fotos, Presseartikel u.a. Unterlagen aus der Bauzeit als Leihgabe zur Verfügung zu stellen.

Ansprechpartner:     
Peter Schäfer (KUNSTPavillon – Tel. 0173 420 7902)
Heidi Pinkepank (INIK GmbH – Tel. 0355 290 90 15)

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