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Bühnenbilder und Kostümentwürfe im Foyer

Bis zum 19. November sind in der Foyer-Galerie der Wartburgsparkasse am Markt Bühnenbild- und Kostümentwürfe von Hendrik Kürsten zu sehen. Kürsten wurde in Berlin geboren und studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Engagements hatte der Ausstatter in Erfurt, Frankfurt/Oder, Bautzen, Berlin, Magdeburg, Potsdam und Eisenach. Eisenachs Operndirektor Dieter Reuscher verwies auf die Arbeiten von Kürsten in Berlin. Dort war er an der Deutschen Staatsoper, am Friedrichstadtpalast, im Palast der Republik und im TIP tätig. Berlin sei vor Jahren noch die Weltstadt des Theaters gewesen und heute fast bedeutungslos. In Eisenach tragen seit 1995 u.a. die Aufführungen Nabucco, Zar und Zimmermann oder Madame Butterfly seine Handschrift.
In der Galerie sind Arbeiten seines Schaffens zu sehen. Dabei handelt es sich nicht um Kunstwerke schlechthin, sondern es sind Handlungsanleitungen für Bühnentechniker, Zimmerleute und Schneider. «Er kann nicht nur die Ideen für die Inszenierungen, deren Ausstattungen haben, sondern er muss auch Wissen was möglich ist. Stimmt die Statik oder kann man den Stoff so bearbeiten», erklärt Birgit Masur, die die Ausstellungen des Theaters im Foyer initiierte. Wie die Kostüme wirken, zeigten Sophie und Julia eindrucksvoll zur Vernissage.

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