DDR-Kult im Großen Haus des Landestheaters Eisenach

„Solo Sunny“ am ersten Theatertag in der Spielzeit 2025/26

Wer sich im kühlen Herbst gerne in die (N)ostalgie des DEFA-Kinos begibt, ist im Landestheater Eisenach  am Samstag, den 4. Oktober um 19.30 Uhr und Sonntag, den 5. Oktober um 18.00 Uhr genau richtig. Zu  sehen ist die Schauspiel-Eigenproduktion „Solo Sunny“ nach dem gleichnamigen Filmklassiker von  Konrad Wolf. 

© Tobias Kromke – Solo Sunny (Hanna Jürgens)

Mit Live-Band, Gesang und den schrägen Witzen eines kernigen Conférenciers, der durch die  Theaterversion dieses Kleinods des ostdeutschen – fast schon – Arthouse-Films führt, geht es zurück in  die 1970er und 1980er Jahre. „Solo Sunny“ spielt in Berlin, hauptsächlich aber in der DDR-Provinz, wo sich  die Titelfigur, eine mittelmäßige Schlager-Chanteuse, als Künstlerin zu behaupten versucht.  Unbefriedigt von ihrem Dasein als Kneipensängerin und ihren zahlreichen Männerbekanntschaften, erhebt Ingrid Sommer alias Sunny die Stimme gegen den Bandchef und fliegt prompt aus der Gruppe.  Doch ihren Traum, mit der Musik Fuß zu fassen, gibt sie nicht auf. 

Die Sonntagsvorstellung von „Solo Sunny“ am 5. Oktober um 18.00 Uhr findet im Rahmen des  Theatertages statt. Besucherinnen und Besucher zahlen nur 6 Euro auf allen Plätzen. 

© Tobias Kromke – Solo Sunny (Hanna Jürgens, Emsemble)
Anzeige
Anzeige