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«Die Eule»: Berliner Kabarett «Die Kneifzange»

Mit einem ganz besonderen Paukenschlag begeht die Eisenacher Buchhandlung «Die Eule» ihren zehnten Geburtstag: Am Dienstag, 13. Oktober 2009, gastiert um 20 Uhr das renommierte politisch-satirische Kabarett «Die Kneifzange» aus Berlin mit dem unterhaltsamen Erich-Kästner-Abend «Wenn’s doch Mode würde zu verblöden!» von Alexander Wikarski in den Räumen der Buchhandlung in der Karlstraße 3. Der Eintritt kostet 10 Euro im Vorverkauf beziehungsweise 15 Euro an der Abendkasse.

Begleitet vom Pianisten Christoph Wagner tritt Kabarettist Wikarski dem Zeitgeist kräftig auf die Füße – wobei das Motto «Wenn’s doch Mode würde zu verblöden!» vor allem als ultimative Ermunterung verstanden werden sollte, sich dem Trend der Zeit und der allgegenwärtigen «Verblödungsindustrie» entgegenzustellen. Alexander Wikarski hilft dem Publikum dabei mit bissigen, satirischen, wehmütigen und manchmal auch etwas frivolen Gedichten, Liedern und einigen frechen Zwischenrufen.

Erich Kästner – heute ein Klassiker der deutschen Literatur – galt zu seiner Zeit nicht nur als Journalist und Lyriker, sondern erwarb sich auch Ruhm und Ehre als Romancier und Kinderbuchschriftsteller, als Dramatiker und Kabarettautor, als Drehbuchschreiber für Kinofilme und Epigrammatiker sowie als Kenner der Hochkultur und Verfechter der Unterhaltungsliteratur. Der 1899 in Dresden geborene Sohn eines einfachen Sattlermeisters und eines Dienstmädchens hat sich bei einem breiten Publikum vorwiegend als Verfasser satirischer Verse und als Kinderbuchautor einen Namen gemacht. Seine bekanntesten Werke sind «Emil und die Detektive», «Das fliegende Klassenzimmer», «Dr. Erich Kästners lyrische Hausapotheke» sowie das mehrfach verfilmte «Doppelte Lottchen».

Alexander Wikarski wurde 1941 in Berlin geboren. Bereits als 13-Jähriger hatte er 1954 an der Seite von Harry Hindemith anlässlich der Neueröffnung der Berliner Volksbühne als Tellknabe sein Bühnendebüt. Nach dem Abitur absolvierte er ein Volontariat bei Intendant Fritz Wisten an der Volksbühne. Von 1962 bis 1964 schloss sich dann ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin an. Sein erstes Engagement führte ihn an das Landestheater in Parchim. Von 1967 bis 1991 gehörte Alexander Wikarski zum Ensemble des Deutschen Fernsehfunks, wo er in zahlreichen Filmen und TV-Schwänken mitwirkte. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren zusammen und war auch selbst als Regisseur beim DFF und in anderen Theatern tätig. Seit 1991 ist er Schauspieler am Kabarett «Die Kneifzange», und dort mit dem Soloprogramm «Der Herr Karl» sowie in dem himmlischen Kabarettprogramm «Mein Gott, Alter!» zu sehen, das er über 250-mal spielte. Zudem war Alexander Wikarski unlängst in Fernsehproduktionen wie «Wolfs Revier», «Praxis Bülowbogen», «Im Namen des Gesetzes» und «Alarm für Cobra 11» zu sehen. Äußerst erfolgreich war Wikarski auch in der «Insulaner»-Revue «Sehn se, det is Berlin!», die über 200-mal in der «Kleinen Revue» des Berliner Friedrichstadtpalastes gezeigt wurde.

Das weit über die Bundeshauptstadt beliebte politisch-satirische Kabarett «Die Kneifzange» war bereits 1953 als Lehrer- und Schülerkabarett im brandenburgischen Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) gegründet worden, bevor es 1955 war es unter der Leitung des Texters Horst Heller in das Erich-Weinert-Ensembles integriert wurde und als Tourneekabarett tätig war. 1990 übernahm Regisseur Wolfgang Rumpf die Intendanz der «Kneifzange». Das Kabarett spielt heute in einem Theater mit 107 Plätzen in Berlin an der Friedrichstraße. Gastspiele führten die «Kneifzange» unter anderem an das Berliner «Theater am Kurfürstendamm», «Das Ei» im Friedrichstadtpalast sowie nach Hamburg, in die Schweiz und nach Österreich.

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Buchhandlung «Die Eule» GmbH verlost Geschäftsführer Jens Eberitzsch unter allen Zuschauern des Kabarettabends mit der «Kneifzange» insgesamt 30 Eintrittskarten für die «Party No. 5» am 14. November 2009 im Steigenberger-Hotel «Thüringer Hof» im Wert von jeweils 30 Euro.

Ab 0.00 Uhr beginnen Jens Eberitzsch und seine Mitarbeiter auch gleich mit dem Verkauf des mit Spannung erwarteten Dan-Brown-Thrillers «Das verlorene Symbol», der am 14. Oktober in ganz Deutschland erstmals über die Ladentische geht.

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