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Documenta 11 in Kassel

Vom 8. Juni bis zum 15. September 2002 werden an mehreren Ausstellungsorten in Kassel Projekte und Werke von über 100 internationalen Künstlern und Künstlerinnen aller Generationen gezeigt. Die Ausstellung umfasst künstlerische Arbeiten unterschiedlichster Medien: Malerei, Skulptur und Zeichnung ebenso wie Fotografie und Architektur, Film, Video, Sound- und Internetarbeiten, Performance und Konzert, Video, Sound- und Internetarbeiten, Performance und Konzert.

Künstlerischer Leiter der Documenta 11 ist seit dem 28. November 1998 Okwui Enwezor. Er wurde vom Aufsichtsrat der documenta GmbH berufen.
Als wesentliche und zentrale Aufgabe im dynamischen Entstehungsprozess der Documenta11 erarbeitete Okwui Enwezor mit den Co-Kuratoren eine Folge von insgesamt 5 Plattformen. Die Plattformen stellen an mehreren Orten und in Zusammenarbeit mit gezielt ausgewählten Partnern verschiedene Themenkomplexe vor.
Diese vielschichtigen Themenkomplexe fließen in die Ausstellung Documenta11 in Kassel, der 5. Plattform, ein. Somit begannen die inhaltlichen Diskussionen der Documenta11 weit im Vorfeld der Eröffnung der Ausstellung.

Plattform 1: Democracy Unrealized (Demokratie als unvollendeter Prozess) –
Auftakt im März 2001 in Wien in der Akademie der Bildenden Künste/Institut für Gegenwartskunst und wurde im Oktober 2001 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin fortgesetzt.

Plattform 2: Experiments with Truth: Transitional Justice and the Processes of Truth and Reconciliation (Experimente mit der Wahrheit: Rechtssysteme im Wandel und die Prozesse der Wahrheitsfindung und Versöhnung) – Mai 2001 in Neu Delhi im India Habitat Centre.

Plattform 3: Créolité and Creolization (Créolité und Kreolosierung) – im Januar 2002 auf St. Lucia stattgefunden

Plattform 4: Under Siege: Four African Cities, Freetown, Johannesburg, Kinshasa, Lagos (Unter Belagerung: Vier afrikanische Städte, Freetown, Johannesburg, Kinshasa, Lagos) – 15. – 21. März 2002 in Lagos.

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