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Dokumentarfilm über Lux Festspielwoche – finanziert über Crowdfunding

In Ruhla, der oft etwas verschlafen anmutenden Kleinstadt, geschieht Erstaunliches. Ein junger Verein und jede Menge Mitstreiter arbeiten an einer Idee, die schon lange die Stadtgrenzen überflogen hat. Die Ruhlaer sind dabei, ihren vergessenen Sohn Friedrich Lux (1820 – 1895) und seine Musik wieder zu entdecken. Diese Wiederentdeckung wird im Sommer mit einer ganzen Festspielwoche von 15. bis 21. Juli gefeiert. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren.

Hinter dieser Festspielwoche stehen viel Menschen, die organisieren, unterstützen, mitwirken, die aktiv dabei sind. Mit einem Dokumentarfilm soll die einzigartige Stimmung während dieser ersten Festspiele eingefangen werden.

Drei Protagonisten – der künstlerische Leiter der Festspiele, ein junger Starpianist und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Lux Festspielvereins – werden im Alltag mit der Kamera begleitet. Vertiefende Interviews und Stimmungsbilder der Festspiele werden den Film ergänzen und geben dem Zuschauer ein ehrliches und informatives Bild des Ereignisses.

Außerordentlich wie die Idee der Festspiele soll auch dieser Film sein, der einen wichtigen Meilenstein des Strukturwandels einer ganzen Stadt darstellt. Aus der einstigen Industriestadt vor 24 Jahren wird ein liebenswerter Wohnort, wo Kultur die Menschen verbindet und Tourismus die Stadt belebt. Ebenso wichtig finden die Macher des Films – an der Spitze der Regisseur Gary Langendörfer aus Erfurt – das darzustellen, wie Kultur im ländlichen Raum ehrenamtlich organisiert werden kann, wie das Bürgerengagement verbindet und in die Region ausstrahlt. So verstehen die Macher die Lux Festspiel als einen gemeinsamen Beitrag vieler Partner zur Entwicklung der Stadt.

In einer (noch) außergewöhnlichen Art wollen die «Luxianer» die Finanzierung für dieses Filmprojekt absichern – mit Crowdfunding. Das ist eine recht junge Art der Spendensammlung über die große Gemeinde des Internets. Mitunter wird der Begriff der «Schwarmfinanzierung» dafür verwandt. Das Projekt wird auf einer Internetseite angemeldet und wer es unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl dafür überweisen.

Das Projekt für den Lux-Dokumentarfilm ist bei «Startnext» bereits angemeldet. Um in die Finanzierungsphase zu kommen, müssen mindestens 75 Leute diese Idee gut finden – also Fan werden – und das auf der Seite sichtbar machen. Dazu muss sich der Benutzer auf der Seite www.startnext.de anmelden und sich dann als Fan für das «Projekt Lux Festspiele – Die Doku» eintragen.

Das ist kostenfrei. Sind die 75 Fan-Stimmen erreicht, wird das Projekt öffentlich gemacht. Von nun an sind 70 Tage Zeit, das Ziel – die Finanzierung der Kosten in Höhe von 7145 Euro zu erreichen. Wird diese Summe in der Zeit nicht erreicht, erhalten die Spender ihr Geld zurück.

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