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Dr. Friedrich Wolff «Einigkeit und Recht»

Dr. Friedrich Wolff – den meisten Lesern bekannt durch seine Sendung im DDR-Fernsehen «Alles was Recht ist» – stellt auf Einladung der Buchhandlung LeseLust am 14. Oktober 2005, um 19.30 Uhr im Hotel Thüringer Hof sein jüngstes Buch «Einigkeit und Recht – Die DDR und die deutsche Justiz» vor.
Im Zentrum seines Buches bzw. seiner fundierten Untersuchungen steht die juristische Vergangenheitsbewältigung nach dem 3. Oktober 1990. Erhellend zeigt er, wie sie mit allen, rechtlich oft hochproblematischen Mitteln vorangetrieben wurde, wie Straf-, Zivil-, Verwaltungs-, ja selbst Arbeits- und Sozialrecht in den Dienst der «Delegitimierung» des anderen deutschen Staates und aller seiner Funktionsträger gestellt wurden.

Dieses Buch ist nichts für Nostalgiker und will auch nichts «schön reden». Wolff nennt in seiner nüchternen und gut recherchierten Analyse mit einer Vielzahl an Quellenangaben Zahlen und Fakten und beantwortet auch entscheidende Fragen nach der politischen Justiz in der DDR und ob die DDR ein Unrechtsstaat war.

Dabei gibt es übergreifend einen kompetenten Überblick zum Verhältnis von Politik und Justiz, gerade auch, indem er es in einen historischen Zusammenhang stellt: vom Schießbefehl Friedrich Wilhelms IV. bis zum Schießbefehl von Erich Honecker.»

Es verspricht ein interessanter und durchaus spannender Abend zu werden, insbesondere wenn es nach der Lesung in die Diskussion geht.
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Rainer Beichler | | Quelle:

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