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Erinnerungen an Julie von Bechtolsheim

Die Goethegesellschaft Eisenach würdigt in dieser Woche mehrfach das Wirken von Julie von Bechtolsheim. Anlass war ihr 250. Geburtstag.
Heute zeugt noch das Bechtolsheimsche Palais, Sitz der SWG und einst der städtischen Bibliothek, am Jakobsplan, von dieser Frau, die Eisenach zur Goethezeit prägte.
Sie war die Ehefrau von Freiherr Ludwig von Bechtolsheim, der am Weimarer Hofe Vizekanzler war und 1776 nach Eisenach kam.
Volkmar Schumann, der Vorsitzende der Eisenacher Goethegesellschaft, stellte fest, das Julie von Bechtolsheim durch ihr Wirken zum geistigen und kulturellem Zentrum Eisenach wurde, die aber auch ein soziales Gewissen hatte. Goethe war häufiger Gast in ihrem Hause.
Am Alten Friedhof steht der alte Grabstein Julie von Bechtolsheim. Sie wurde dort 1847 beerdigt. Spenden machten nun die Darstellung der Schrift auf dem Grabstein möglich.. Zur Tafelenthüllung kam auch Hubertus Freiherr von Bechtolsheim, ein Nachfahre der Familie.
Ein Buch, das jüngst erschienen ist, beschreibt das Leben der Julie von Bechtolsheim. Geschrieben wurde es von Eva Schmidt. Einige Exemplare dieses Werks wurden im Rahmen der Feier zum 250. Geburtstag der Julie von Bechtolsheim von ihrem Nachfahren, Hubertus Freiherr von Bechtolsheim, an die städtische Dezernentin Ute Lieske überreicht.

Rainer Beichler |

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