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Erinnerungen an meine Mutter Anna Seghers

Pierre Radvanyi, der in Paris lebt, ist der Einladung der Buchhandlung LeseLust gefolgt und stellt am 15. März um 20 Uhr in der Alten Mälzerei sein Buch „Jenseits des Stroms – Erinnerungen an meine Mutter Anna Seghers“ vor. Pierre (Peter) Radvanyi stand seiner Mutter Anna Seghers so nahe wie kaum ein anderer Mensch. Er war sieben Jahre alt, als die Eltern mit den Kindern nach Frankreich flüchteten und er war fünfzehn Jahre alt, als die Familie nach Mexiko emigrierte. In dieser Zeit war er unmittelbarer Zeuge der Ereignisse und kann aus eigener Erinnerung authentische Dinge berichten, die bislang so noch nicht bekannt sind.
In den späteren Jahren wurde die besondere Beziehung zwischen Mutter und Sohn durch Briefe und Besuche fortgesetzt. Ihm vertraute Anna Seghers ihre Probleme in der DDR an, und er wurde Zeuge, wie sie auf die Enthüllungen der Stalinschen Verbrechen reagierte oder auf die Ausbürgerung Biermanns.“
Für die Französisch-Leistungskurse der Gymnasien gibt Pierre Radvanyi um 18 Uhr in der Alten Mälzerei eine „Extra-Lektion“.

Rainer Beichler | | Quelle:

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