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„Fretwork“ zaubert Gamben-Musik ins Palas

Ein „Rankenwerk“ – so die Übersetzung des Namens „Fretwork“ – von der Renaissance bis zur Moderne: Zum Abschluss des modernen „Sängerkrieges“ auf der Wartburg tritt am Sonnabend, 25. August, 19.30 Uhr, in der Reihe „Konzerte auf der Wartburg“ das englische Gamben-Ensemble Fretwork auf. Im Palas erklingen Werke von William Byrd, Matthew Locke, Johann Sebastian Bach, John Woolrich (geb. 1954), Poul Ruders (geb. 1947) und Ivan Moody (geb. 1964).
„Fretwork“: In der Renaissance, dem goldenen Zeitalter der englischen Musik, spielte die Vokalmusik zwar eine entscheidende Rolle, aber es gab trotzdem auch Instrumentalmusik von Rang. Das beliebteste Instrument war die Gambe, deren Klang die Zeitgenossen wegen seiner Ähnlichkeit mit der menschlichen Stimme besonders schätzten. Der Wunsch, dieses Repertoire zu erarbeiten und dem heutigen Publikum nahe zu bringen, war 1985 für einige Musiker in London Anlass, das Gambenconsort Fretwork zu gründen. Das umjubelte Debüt fand im Juli 1986 in der Londoner Wigmore Hall statt; seitdem ist Fretwork vielgefragter Gast bedeutender Musikfestivals, und Konzerttourneen führten die Musiker in alle Welt.
Neben der Musik der großen englischen Komponisten wie Thomas Tallis, William Byrd und John Dowland umfasst das Repertoire Werke des 16. und des 17. Jahrhunderts aus Flandern, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. In letzter Zeit wandte sich das Ensemble zunehmend auch der zeitgenössischen Musik zu.
Dieses Konzert wird mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt auf MDR KULTUR gesendet.
2002 gastieren während des MDR MUSIKSOMMERS auf der Wartburg internationale Kammerorchester.
Eintrittskarten für das Konzert zu 42 DM, 34 DM und 26 DM gibt es im Informationszentrum der Wartburg, Am Schlossberg 2, Tel. 03691/77073; in der Ev.-luth. Kirchgemeinde, Pfarrberg 2, Tel. 03691/732662; über die MDR Ticket-Galerie Leipzig, 04109 Leipzig, Tel. 0341/141414; und an der Abendkasse.

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