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Gipsabdruck vorbereitet – Entwurf für Denkmal im Weimar gefunden

Heute waren schon die Mitglieder der Künstlergruppe Weimar e.V. in Eisenach aktiv. Für Morgen ist im Rahmen des Programm zum Internationalen Museumstag geplant, einen Gipsabdruck von Carl Alexander zu machen. Michael Gerke (Steinmetz) und Thomas Gladis (Stukateur) nahmen diese Arbeiten vor. Der Kopf Carl Alexanders wurde am Denkmal zunächst eingefettet und dann mit Gips bestrichen. Vorsichtig soll Sonntag gegen 14 Uhr die Maske abgenommen werden.
Die Künstler wollen dann daraus Positive herstellen. Diese sollen dann verkauft werden. Der Erlös könnte für die Herstellung eines Denkmals für Carl Alexander in Weimar verwendet werden. Denn Sockel haben die Weimaraner bereits.
Die Aktion gewann dieser Tage an Bedeutung, da vor wenigen Tagen im Weimarer Staatsarchiv ein Entwurf für ein Carl-Alexander-Denkmal in Weimar gefunden wurde. Dies zeigt den Herzog in Zivil. Das Militärstandbild des Herzogs wurde einst eingeschmolzen.
Der 14 Tonnen schweren Sockel soll am Pfingstsonntag in Weimar und Eisenach eine Performance erleben. Mit einem Schwerlasttransport kommt der Sockel nach Eisenach. Neben dem Denkmal wollen Künstler auf diesem Auftreten. Michael Gerke, der heute als Kurier-Husar auftritt, freut sich schon jetzt auf das Projekt. Damit wollen auf den Großherzog aufmerksam machen.
Die Künstlergruppe «Schattenspringen» Weimar gibt es seit dem vergangenen Jahr. Die Gruppe will Schatten überspringen, Brücken bauen zwischen blinden und sehenden Menschen. Und so wird zwischen Weimar und Eisenach im «Residenzstadt-Express» nicht der Wirtschaftsminister abgeformt, sondern eine blinde Sängerin.

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