Hier dreht sich alles um Vielfalt und Mitgestaltung

spots. – Bündnisse für Filmkultur, Jugend und Demokratie in Eisenach

Bildquelle: © Rawpixel.com – stock.adobe.com

Jetzt geht’s los: spots. Bündnisse für Filmkultur, Jugend und Demokratie, ein Projekt der Deutschen Filmakademie, das kulturelles und soziales Engagement im ländlichen Raum stärken möchte, startet in Eisenach.

In den nächsten Monaten werden Schülerinnen und Schüler der Wartburgschule Themen wie „Vielfalt und Mitgestaltung“ in der Praxis erfahren und filmisch bearbeiten. Ebenfalls mit dabei sind das Kinder- und Jugendzentrum Alte Posthalterei und das Theater am Markt. Krönenden Abschluss der intensiven Projektphasen bildet ein selbst kuratiertes und organisiertes Kinofest, bei dem die Ergebnisse der Projektarbeiten präsentiert werden und das Miteinander und neu gewonnene Selbstverständnis gefeiert werden soll. Als lokale Projektkoordinatorin konnte die Theaterpädagogin des „Theater am Markt“, Denise Zilsdorf gewonnen werden.

Spots. hat die Stärkung von kulturellem und sozialen Engagement zum Ziel. Das Projekt der Deutschen Filmakademie richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler, an Kinos und soziokulturelle Einrichtungen vor Ort. Bereits bestehendes soziales und kulturelles Engagement wird durch spots. unterstützt und soll bestenfalls durch neue Bündnisse gestärkt werden.

Bereits am 7. Und 8. Februar fand in Eisennach der erste Kurationsworkshop statt, bei dem Schülerinnen und Schüler der Wartburgschule Filme unter diskriminierungskritischen Aspekten gesichtet haben und das Rüstzeug für ihre Kurationstätigkeit erhielten, um im Laufe des Workshops Teile des Programms für das Kinofest zu kuratieren. Vom 19. bis 23. Februar startet für weitere Schülerinnen und Schüler der Wartburgschule der Filmpraxisworkshop mit einer praxisbezogenen Einführung ins Filmemachen. Dabei lernen die Jugendlichen eigene Drehbücher zu entwickeln, ihre Geschichten in selbst gedrehten Kurzfilmen umzusetzen und unter fachkundiger Anleitung vor und hinter der Kamera zu agieren,.

Insgesamt ist das Projekt auf mehrere Monate angesetzt und folgt dabei einem definierten Fahrplan: Im ersten Schritt wurden gemeinsame Ziele und Arbeitsweisen definiert. Es finden Workshops für die Bündnispartner:innen statt, in denen sie sich mit den Themen „Antidiskriminierung“ und „Filmbildung“ auseinandersetzen. Im ersten Workshop „Alle im Boot? Ein Grundlagenworkshop zu Normen und Diskriminierung“ durchgeführt vom Netzwerk für Demokratie geht es u.a. um verschiedene Ebenen von Diskriminierungen. Im zweiten Teil „Alles so schön bunt hier – oder!? Repräsentation und Stereotype im Film“, der von der Filmvermittlerin Rebecca Heiler geleitet wird, werden Themen wie Identifikation, Repräsentation, Stereotype und Ausgrenzung anhand von filmischen Beispielen analysiert und diskutiert.

Am Ende des intensiven Austauschprozesses und der gemeinsamen Arbeit werden die Ergebnisse und das erfolgreiche Miteinander auf dem gemeinsam gestalteten Kinofest gefeiert.

In der gesamten Zeit stehen den Jugendlichen und Bündnispartner:innen kompetente Ansprechpartner:innen mit Know-How zur Seite.

Durch praktische Anleitung in den konkreten Projekten werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen motiviert, sich aktiv einzubringen und Teil eines Projektes zu werden. Wachsendes Demokratieverständnis und Medienbildung gehen auf diese Weise Hand in Hand.

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spots. Bündnisse für Filmkultur, Jugend und Demokratie – ein Projekt der Deutschen Filmakademie – feiert mit einem schönen Kinofest seinen krönenden Abschluss:

KINOFEST am 16. Juni 2024 ab 10:00 Uhr im Capitol Eisenach

Ein Fest für Demokratie und Toleranz mit Filmen für Jung und Alt und der Premiere der selbstgedrehten Jugendfilmproduktionen „Fremdgesteuert“ und „Sind wir gewappnet“.

Der Eintritt ist frei.

Über spots. Bündnisse für Filmkultur, Jugend und Demokratie
Die Deutsche Filmakademie will mit ihrem neuen Projekt spots. Bündnisse für Filmkultur, Jugend und Demokratie kulturelles und soziales Engagement stärken. Das übergeordnete Ziel dabei ist stets die langfristige Etablierung und Unterstützung von regionalen Bündnissen: einem lokalen Kino als Kulturort, einer Schule und einer soziokulturellen Institution oder Jugendinitiative.

Bei spots. geht es um die Stärkung von Zivilgesellschaft und Filmkultur: Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren sowie Erwachsene und möchte mit Workshops zu Filmbildung und Antidiskriminierung das kulturelle Leben, die Vielfalt und den demokratischen Austausch an den jeweiligen Standorten stärken. Unter professioneller Anleitung lernen Jugendliche, eigene Clips für die große Leinwand zu drehen und sich kreativ einzubringen.
Auch nach Abschluss des Projektes wird das Berliner spots.-Büro die bundesweite Vernetzung der spots-Partner:innen und u.a. auch durch die Schaffung von Online-Begegnungsräumen unterstützen.
Das Bildungsprojekt spots. Bündnisse für Filmkultur, Jugend und Demokratie der Deutschen Filmakademie wird von der Bundesregierung aus dem Etat für Kultur und Medien (BKM) sowie dem Sony Global Relief Fund for COVID-19 unterstützt. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Schauspieler Ulrich Matthes übernommen.

Weiterführende Informationen und Pressematerialien finden Sie unter: spots.deutsche-filmakademie.de

Hier geht es zum spots.Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ZNHEVbHm2tY

Alle bisher realisierte spot.Kurzfilme: https://www.youtube.com/channel/UCxVIivJInsAHTzx2IUK5Glg

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