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Hinter den Kulissen der «Werralöwen»

«Die Heilige» war das erste Schauspiel des jüngst gegründeten Amateurtheaters Lauchröden/Herleshausen, die «Werralöwen». Seit Februar dieses Jahres wurde intensiv am historischen Schauspiel der Deutschamerikanerin Cindy K. Renker geprobt. Am Freitag sahen nun über 200 Gäste die Weltpremiere im Innern der Brandenburg. Weitere zwei Vorstellungen mit über 500 Zuschauern folgten.
Und so wurden die Frauen und Männer der «Werralöwen» gebührend am Freitag gefeiert. Langer Beifall war wohl der schönste Dank für die Mimen.
Den wohl größten Beifall bekam Cindy K. Renker, die eigens aus den USA nach Lauchröden kam, um ihr Stück zu erleben. «Ich bin begeistert, wie es umgesetzt wurde», so Renker. Bei einem Besuch 2005 auf der Brandenburg kam ihr die Idee. «Eigentlich schreibe ich an einem historischen Roman, doch dann schrieb ich dieses exklusive Stück», erklärt die Autorin. Cindy K. Renke ist in Eisenach geboren, lebte in Gerstungen und später in Kassel. Sie studierte Germanistik in den USA in Utah und Texas. Heute lebt sie in Dallas und ist Dozentin an der University of Texas, macht dort bald ihren Doktor der Philosophie. Selber sagt sie, sie sei von Leben der heiligen Elisabeth fasziniert gewesen. Mit fünf Jahren hatte sie ihre erste Führung auf der Wartburg.
Zum Festzug am Thüringentag werden die «Werralöwen» wieder zu sehen sein. Eine Szene ihres Stückes wird zu sehen sein.
Als kleinen Dank gab es von den Mimen eine Torte – ein süßes Buch zur Heiligen Elisabeth.
Einen großen Dank richtete alle auch an Harry Weghenkel. Er war der fordernde und kreative Regisseur des Stücks und sprach mit seiner unverkennbaren Stimme die verbindenden Worte zwischen den Szenen.

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