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Ich bin, wer ich bin

Im Rahmen des Christopher-Street-Days in Thüringen liest am 28. Juli 2005, um 19.30 Uhr Michaela Lindner aus ihrem Buch «Ich bin, wer ich bin» in der Buchhandlung LeseLust.

Ich bin wer ich bin ist faszinierender Ausdruck einer lebenslangen Suche nach der wahren Identität und zugleich ein engagiertes Plädoyer für gelebte Toleranz.

Als der Quellendorfer Familienvater, Bürgermeister und Unternehmer Norbert Lindner 1998 sein Coming-out als Frau vollzieht, ist nichts mehr so, wie es vorher war: Sie verliert Arbeit, Familie, Freunde. Das öffentliche Bekenntnis der anderen Geschlechtszugehörigkeit heißt auch: Ende der bisherigen bürgerlichen Existenz.
Der mutige Schritt zur offenbarten Transidentität bedeutet für Norbert das Ende seines Doppellebens, gefangen zwischen Selbstverleugnung und der Sehnsucht nach der anderen Geschlechtszugehörigkeit.

In ihrer spannend geschriebenen Autobiographie läßt Michaela Lindner wichtige Stationen dieser Entwicklung Revue passieren. Sie berichtet über Kindheit und Jugend in der DDR, die lange Gratwanderung zwischen den Geschlechtern, über Erfahrungen und Enttäuschungen als «öffentliche Frau» und die Schwierigkeiten des vollständigen Neuanfangs.

Übrigens: Vor einem Vierteljahr ist Michaela Lindner glücklich und voller Zuversicht in den Stand der Ehe getreten!

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