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Internationalen Dixilandfestival: Der Jüngste war der Star

Wenn 3000 Besucher der Freilichtbühne «Junge Garde» im Dresdener Großen Garten den kleinsten Mann des http://www.dixiEland.de(Internationalen Dixilandfestivals) in Dresden bejubeln, haben alle – Maximilian Blume eingeschlossen – eine Gänsehaut. Es ist Sonntag, strahlend blauer Himmel, Aufregung hinter der Bühne bei jungen und älteren Musikern. Alle zwölf Minuten huscht eine neue Band auf die Bühne, eine Minute Umbau und schon geht es los. Zugaben ausgeschlossen. Zwischen 15 und 20 Formationen bestimmen das Programm an diesem Vormittag. Max ist mit seinen Brüdern dabei. Es ist der letzte Auftritt vor der Heimreise. Schöne Erlebnisse, gute Musik, die erste Session ihres Lebens, Jubel, Applaus und staunende Mädchenaugen am Bühnenrand liegen hinter ihnen.

Gerade ist er mit seinem Vater Alexander Blume und der http://www.dixieland.de/HTML/Teilnehmer/frame.htm(Jazz-Family) aus Dresden zurückgekehrt. Vier Tage Dixie-Land mit unverwechselbarer Atmosphäre, Herzlichkeit, mit viel Lob und Anerkennung waren das für die Familie. Vier Tage haben sie vor einem seit 31 Jahren Dixie-erfahrenem kritischen Publikum bestanden und wurden für jahrelanges Üben, Proben und Arbeiten mit viel Applaus und einem riesigen Erfolg belohnt.
Sechs Veranstaltungen in diesen vier Tagen mit insgesamt über 8000 Besuchern und Zuhörern und Fernsehaufnahmen hat die Alexander Blume Jazz-Family bravourös gemeistert. Anerkennung überall und auch Erleichterung bei Organisatoren, Dixie-Besessenen und Fans: Haben die vier Jungen zwischen acht und 15 Jahren doch auch Mut und Hoffnung verbreitet, dass der Jazz, Boogie, Blues und Dixie von der Jugend weiter getragen werden kann, dass es junge Menschen gibt, die sich dieser Musik widmen, mit ihr leben. Und sicherlich ist ein Teil des Erfolges dem Vater zuzuschreiben, der beispielsweise beim Boogie-Woogie-Express im Rundkino einen vollen Saal in einen Boogiestrudel mitriss, durch exaktes und gleichwohl rasantes, dynamisches und temporeiches Spiel überzeugte und dessen Engagement und Überzeugung es zu verdanken ist, dass es die Family-Band gibt.
Rhythmisch stimmig, mit Swing im Blut, frisch und offen spielend – so präsentierte sich die Alexander Blume Jazz-Family dem Publikum in Dresden. Zweifellos kann man behaupten, dass Maximilian (8, Drums), Daniel (12, Klarinette), Cornelius (14, Trompete) und Michael (15, Kontrabass) gemeinsam mit ihrem Vater Alexander (Piano) und Gast Gunter Mlynski (Posaune) als Jazz-Family die Feuertaufe vor internationalem Publikum und Musikern glänzend bestanden haben und vielen Bands musikalisch das Wasser reichen konnten.

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