Konzert in der St. Concordia-Kirche zu Ruhla

Bildquelle: © Karl-Hermann Völker / Ev. Kirchgemeinde Ruhla

Bach: Crossing Borders
mit Ensemble La Tasteggiata:
Eva-Maria Rusche (Cembalo)
Angela Ambrosini (Sopran-Nyckelharpa)
Marco Ambrosini (Alt-Nyckelharpa)

Die Magie des Kontrapunktes – Werke von Johann Sebastian Bach und aus dem Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach und dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach.

Sonnabend, 1. Juni 2024, 19 Uhr
St. Concordia-Kirche Ruhla

Eintritt nur an der Abendkasse:
Erwachsene 10 Euro
Ermäßigt 7 Euro

Die Magie des Kontrapunktes – Werke von Johann Sebastian Bach und aus dem Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach und dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach.

Bach wäre nicht Bach, wenn er bei den ursprünglich für Klavier geschriebenen pädagogisch angelegten Stücken nicht gleich zusätzliche Instrumente hinzugedacht hätte. Das Ensemble will die musikalischen Gedanken Bachs ergründen, indem es den Notentext um eine klangliche Dimension erweitert – in der Absicht, hörbar zu machen, welche musikalischen Ideen den großen Komponisten im Innersten bewegt haben könnten…

Johann Sebastian war ein hervorragender Tastenvirtuose, er soll aber auch ein ausgezeichneter Streicher gewesen sein. Die Schlüsselfidel, die im Hochbarock mit hoher Wahrscheinlichkeit im deutschen Sprachraum nicht mehr richtig in Gebrauch war, vereint diese beiden musikalischen Seelen Bachs: Bei diesem Streichinstrument mit Resonanzsaiten greift man die Töne mittels einer Tastatur. Die in dieser besonderen Besetzung erklingenden Originalwerke und Transkriptionen bringen zugleich harmonische Komplexität und cantables Spiel zum Ausdruck.

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