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Letzter Schultag vor dem Abitur

Am 27.4.06 werden die friedlichen Eisenacher Bürger in der Stadt wieder mit Kopfschütteln beobachten, wie eine Horde scheinbar losgelassener junger Leute zu Fuß oder motorisiert durch die Straßen zieht: Der letzte Schultag vor dem Abitur ist gekommen und seit Wochen bereiten die «Zwölfer» ihren Tag mit Witz und großem Aufwand vor. Da hatte man in den vergangenen Jahren manchmal das Gefühl, Christo habe sich nach Eisenach verirrt, denn die Frontansicht des Hauses I in der Wartburgallee zeigte sich aufwändig verhüllt, ganz zu schweigen von den Hürden, die im Gebäude Schülern und vor allem Lehrern das Betreten der Flure und Räume erschwerten.
Mit dem Spaß des Aufbauens und Einrüstens verliert sich aber leicht der Blick auf die Konsequenzen am Tag darauf: Der Müll muss wieder weg!
Deshalb haben sich in diesem Jahr die Schüler und Lehrer des Abbe-Gymnasiums darauf verständigt, den Frühjahrsputz der Stadt Eisenach auf den «Tag danach» zu verschieben. Entsorgen der Spuren vom letzten Schultag in Haus I und Reinigen der Räume und des Außengeländes in Haus II und III stehen am 28.4. auf dem Stundenplan und so mancher wird sich wundern, wie schwer Kaugummi vom Stuhlsitz zu entfernen ist, wie schlecht man hinter der Heizung Papierschnitzel und Apfelreste wieder hervor bekommt oder wie mühsam das Gemälde von der Tischplatte abgescheuert werden muss.
Vielleicht stößt die Arbeit mit der Hand ja manchmal auch einen Prozess im Kopf an…
«Aber zunächst allen Abiturienten einen erinnerungswürdigen letzten Schultag und ein bisschen Verständnis von allen, die nicht unmittelbar am Schulalltag beteiligt sind», bittet Birge Saalfeld.

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