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Meiningen: Gespräche mit Eisenach gehen weiter

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung Meiningen hat in seiner 29. Sitzung am 14.01.2004 wichtige Entscheidungen für die Entwicklung des Theaters Meiningen innerhalb des vorgegebenen Finanzrahmens für die Spielzeiten 2004/5 und 2005/6 getroffen.

Bei seiner Entscheidung ließ sich der Stiftungsrat von folgenden Prämissen leiten:

– Die künstlerische Qualität soll erhalten werden.

– Die künstlerische Ausrichtung des Theaters folgt der den Theaterverträgen mit dem Land zugrunde liegenden Profilierung und garantiert dem Publikum auch künftig ein Angebot in allen Sparten.

– Ein Personalabbau soll sozial verträglich, also ohne betriebsbedingte Kündigungen, erreicht werden.

– Das Sprechtheaterangebot des Meininger Theaters in Eisenach wird gewährleistet.

Nach ausführlicher Diskussion der Prämissen und verschiedener Varianten auch mit den Vertretern der zu diesem Tagesordnungspunkt anwesenden Mitglieder des Betriebsrates hat der Stiftungsrat beschlossen, dass Stellen von drei ausscheidenden Mitarbeitern in den Bereichen Technik/Werkstätten, eine Stelle in der Verwaltung, je eine freiwerdende Stelle im Orchester und im Sänger- und Schauspielensemble sowie eine Stelle bei den künstlerischen Mitarbeitern nicht neu besetzt werden. Zusätzlich wurde der Intendant beauftragt, die Aufnahme von Haustarifverhandlungen mit dem Bühnenverein und den zuständigen Gewerkschaften einzuleiten mit dem Ziel einer Senkung der Zulagen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) auf 50 % des derzeitigen Niveaus.

Unabhängig von vorgenannter Entscheidung geht der Stiftungsrat davon aus, dass nach der Bestellung eines Interimsintendanten für das Theater Eisenach die Gespräche mit Eisenach weitergeführt werden.

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