Neue Spielzeit am Landestheater Eisenach 

Premieren der Saison 2026-2027 

Das Landestheater Eisenach widmet sich in der neuen Theatersaison – Auftakt ist das Theaterfest mit  Spielzeitreise am Samstag, den 12. September 2026 – einigen Klassikern des Schauspiels, Balletts und  Musiktheaters sowie zeitgenössischen Komödien und der Fortsetzung beliebter Formate. 

Am Samstag, den 3. Oktober 2026 feiert mit „Sein oder Nichtsein – Noch ist Polen nicht verloren“ ein  schwarzhumoriges Stück über eine Warschauer Theatergruppe, die sich kurz vor dem Beginn des Zweiten  Weltkrieges plötzlich in einem Schauspiel um Leben und Tod befindet, Premiere. 

Mit dem Monolog „WiLd!“ (Premiere am Dienstag, den 6. Oktober 2026, danach mobil) blicken Theaterbesucher  ab acht Jahren in den Alltag von Billy, einem starken Jungen mit ADHS, dem das Leben die große Aufgabe stellt,  seine innere und äußere Welt miteinander in Einklang zu bringen. 

„Don Quixote“ ist im Ballettkanon fest verankert. Premiere hat die Produktion am Samstag, den 24. Oktober 2026.  Zur Musik von Léon Minkus, gespielt von der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach, erzählt Jorge Pérez  Martínez mit der Leidenschaft des Flamencos die Geschichte von zwei jungen Verliebten und dem berühmten  Ritter, der gegen Windmühlen kämpft. 

Das diesjährige Weihnachtsmärchen ist eine Festtags-Version von „Pettersson und Findus“ (Premiere am  Donnerstag, den 19. November 2026) ab vier Jahren darüber, wie der kleine Kater und der eigenbrötlerische  Tüftler wieder an das Wunder der Weihnacht glauben. 

Über Intrigen und Liebe, Selbstsucht und Gruppengeist – im wortwörtlichen Sinne – geht es in „Molière – Der  eingebildete Tote“ (Eisenach-Premiere am Samstag, den 28. November 2026) aus dem Schiller-Theater  Rudolstadt. 

Vom Staatstheater Meiningen kommt mit Mozarts „Don Giovanni“, Eisenach-Premiere ist am Samstag, den 9.  Januar 2027, ein Juwel der Opernliteratur über einen unersättlichen Frauenhelden.

Passend zur Vergangenheit Eisenachs als ehemaliger Kurorstadt steht ab Samstag, den 13. Februar 2027 Henrik  Ibsens Drama „Ein Volksfeind“ über politische Vertuschungsstrategien während eines Umweltskandals auf dem  Spielplan. Die Regie übernimmt die neue Schauspielleitung am Landestheater Eisenach, Anna Magdalena Fitzi. 

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Bei der zweiten Musiktheaterproduktion in der Spielzeit 2026-27 handelt es sich um die Meininger Erstaufführung  der Oper „Castor et Pollux“ (Eisenach-Premiere am Samstag, den 13. März 2027), ein Meisterwerk der  französischen Barockmusik – und zugleich ein Familienmythos über die Frage, ob Loyalität mehr wiegt als das  Verlangen nach einer Frau. Das Bühnenbild zur Oper stammt von Star-Bildhauer Tony Cragg. 

Mit „Beyond Ballet“ findet der erfolgreiche Tanzabend „Next Wave“ aus der Spielzeit 2025-26 seine Fortsetzung  ab Samstag, den 20. März 2027. Wie auch vergangene Saison werden dieses Ballett mehrere renommierte  Choreografinnen und Choreografen kreieren und damit eine eindrucksvolle mehrteilige Aufführung zwischen  gegenwärtigen Ästhetiken und bewährter Tradition gestalten. 

Für eine außerirdische Portion Ostalgie sorgt das Schauspiel „Alfons Zitterbacke“ (ab sechs Jahren) über den  berühmten tollpatschigen Kosmonautenjungen, der mit seinem Freund das Weltall erforschen will. Premiere ist  am Samstag, den 17. April 2027. 

Das Schiller-Theater Rudolstadt feiert am Samstag, den 24. April 2027 mit der Verwechslungskomödie „Eine  geniale Idee“ Eisenach-Premiere. Das Slapstick-Schauspiel über einen eifersüchtigen Ehemann, der die Untreue  seiner Frau beweisen will, strotzt nur so von unerwarteten Wendungen, Sprachwitz und Missverständnissen. 

In der Vier-Personen-Komödie „Die Niere“ (Premiere ist am Samstag, den 15. Mai 2027) wirft Autor Stefan Vögel  in brillantgebauten Plots die Frage auf, ob man in einer Beziehung mit seinem Partner neben Tisch und Bett  wortwörtlich auch sich selbst teilen muss. 

Bereits in neunter Auflage stehen die „Jungen Choreografen“ ab Samstag, den 29. Mai 2027 auf dem Spielplan.  Der Ballettabend von und mit den Eisenacher Kompaniemitgliedern setzt sich in dieser Spielzeit mal poetisch, mal  zeitkritisch-fesselnd mit dem Thema „Wurzeln“ auseinander. Die Gestaltung der Produktion liegt in Bezug auf  Choreografie, Kostüm, Bühne und Musik in den Händen des jungen Tanzensembles. 

Die letzte Produktion der Spielzeit ist der Dürrenmatt-Klassiker „Der Besuch der alten Dame“, der am Samstag,  den 3. Juli 2027 Premiere feiert. Die Regie bei dieser absurden Krimi-Komödie über eine durch Empörung,  Rachsucht und Verletzung gekennzeichnete Milliardärin übernimmt Anna Magdalena Fitzi. 

Darüber hinaus stehen einige Schauspiel-Specials auf dem Programm, darunter „Heilige Böse Nacht“ (im  November und Dezember 2026) über Mythen, Frust und Stress kurz vor dem Fest der Feste, das Monologstück  „Der Kontrabass“ (Premiere ist am Sonntag, den 14. März 2027), das auch mobil, zum Beispiel in Museen oder  Kneipen angeboten wird, sowie die beliebte Late-Night-Reihe „Eisenacht“ von und mit dem Schauspielensemble. 

Natürlich wird die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach wieder eine Reihe von Sinfonie- und Sonderkonzerten  in der neuen Spielzeit anbieten, darunter die Große Operngala, ein Weihnachtswunschprogramm sowie das beste  aus 375 Jahren Orchestergeschichte.

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