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Residenzkultur, barocke Baulust und Handwerk im Stadtschloss

Das Thüringer Museum Eisenach lädt für Mittwoch, 25. August, wieder zu einem Mittagsintermezzo in das Stadtschloss am Markt ein. Die Veranstaltung beginnt 12.15 Uhr und dauert ca. eine halbe Stunde.
Geboten wird ein Rundgang durch den Ausstellungsteil im Stadtschloss, der mit »Residenzkultur in Eisenach – barocke Baulust und zünftiges Handwerk des Stadtschlosses Eisenach” überschrieben ist.
Das Thüringer Museum Eisenach wurde 1899 gegründet und erhielt mit der Predigerkirche einen ersten Ausstellungsort. Anfang der 1930er Jahren gelangten die stark angewachsenen Sammlungen, mit Ausnahme der mittelalterlichen Figuren, in das Stadtschloss.
Das Stadtschloss wurde im Barock als Vierflügelanlage errichtet. Als Auftraggeber fungierte Ernst August, Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (1688-1748). Die Realisierung und Organisation des Baus oblag ab 1742 dem Weimarer Landbaumeister Gottfried Heinrich Krohne (1703-1756). Der Baumeister trat zu Lebzeiten als Rivale von zwei berühmten Barockarchitekten in Erscheinung, Balthasar Neumann, dem Erbauer der Würzburger Residenz und auch von Matthäus Daniel Pöppelmann, dem der Zwinger in Dresden zu verdanken ist. Krone gilt als der bekannteste Barockbaumeister Thüringens. In dem Ausstellungsteil »Barocke Baulust und Residenzkultur in Eisenach” wird dokumentarisch an die Bedingungen und Schwierigkeiten erinnert, mit denen der Weimarer Landbaumeister konfrontiert wurde.

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