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Rhönklub Eisenach genoss in vollen Zügen die Mohnblüte in Germerode

Bildquelle: © Th. Levknecht
Auch der Rhönklub Eisenach nutzte die „Mohnschnecke“

Das Vereinsleben im Rhönklub Eisenach erwacht nach der Corona bedingten Zwangspause wieder. Mitglieder und Gäste tauchten während einer Tagesfahrt nach Germerode, im Werra-Meißner-Kreis gelegen, zwischen Werratal, Hoher Meißner und Kaufunger Wald in der sagenumwobenen Heimat von Frau Holle, in die Mohnblüte ein.

Auf etwa 30 Hektar wird hier Kulturmohn angebaut. Es sind zwei Mohnsorten – Mieszko und Viola- beides Sommermohn, die durch ihren Morphingehalt unter der Nachweisgrenze der Bundesopiumstelle liegen. Wer heute Mohn anbaut, auch wenn es nur ein kleines Beet im eigenen Garten ist, muss eine Genehmigung von der Bundesopiumstelle vorlegen. (Die Bundesopiumstelle gehört zum Geschäftsbereich des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und regelt den Verkehr mit Betäubungsmitteln und Grundstoffen. Grundlage des Handelns ist das Betäubungsmittelgesetz von 1981 und das Grundstoffüberwachungsgesetz von 1994.) In der Blütezeit drehen die „Mohnschnecken“, von Traktoren gezogene Planwagen mit Sitzen, ihre Runden. Diese Fortbewegungsmöglichkeit nutzte auch der Rhönklub Eisenach.

Wir hatten riesigen Spaß, berichtet Gerda Jäger vom Vorstand des Rhönklubs Eisenach. Es ist ein tolles Erlebnis durch die wunderschönen bunten Mohnfelder mit herrlichen Ausblicken auf das Werratal oder auf den Hohen Meißner zu fahren, ergänzte die Organisatorin der Fahrt.

Getreu dem Motto der Fahrt, gab es bei einer Einkehr im „Meißner Hof“ Mohnbratwurst, Mohnkuchen oder Mohneis. Im Hofladen gab Mohnhonig, Mohnöl, Mohnschnaps und vielerlei andere Artikel. Mit vielen schönen Eindrücken kehrte die Gruppe nach Eisenach zurück.

Bildquelle: © Th. Levknecht
Kulturmohn auf fast 30 Hektar. Der Rhönklub wanderte hier entlang

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