Rhönklub Eisenach mit Lebensfreude pur

Wanderungen auf des Schusters Rappen sind nicht mehr so lang/ Geselligkeit steht ganz oben

Bildquelle: © Th. Levknecht

Prall gefüllt war das Jahresprogramm 2023, prall gefüllt ist das Jahresprogramm 2024. Der Rhönklub Eisenach bleibt ausgesprochen unternehmungslustig. Die langen Wanderungen gibt es nicht mehr. Das Alter des Großteils der knapp 40 Mitglieder lässt das nicht mehr zu. Neben kurzen Wanderungen erfreuen Veranstaltungen verschiedenster Art, wobei das gemütliche Miteinander ganz oben steht.

Gerda Jäger, die umtriebige Vorsitzende des Rhönklubs Zweigverein Eisenach, zog zur kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung im Stammdomizil, der Eisdiele und Bierstübel „Kalter Kuß“, eine positive Bilanz. An 9 Wanderungen über zusammen 90 Kilometer nahmen 130 Vereinsmitglieder und Gäste teil. Die Wanderungen führten u.a. über Creuzburg nach Hörschel, zum Arzberg, zur Brandenburg und zur Hörselmühle (jeweils mit Führungen). Die Jahresendwanderung fand im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, in Roßdorf/Rosa, statt. Den Höhepunkt des Jahres 2023 bildete die mehrtägige Jahresfahrt in die Pfalz, nach Bad Bergzabern. Von hier aus fanden Ausflüge nach Strasbourg, in das Deutsche Schuhmuseum in Hauenstein, das Deutsche Weintor, das Haus der Deutschen Weinstraße, Porzellanmanufaktur in Frankreich und natürlich auch eine Weinverkostung statt. Viel Spaß gab es bei einer Kutschfahrt durch den Hainich und einer Busfahrt zu den Osterbrunnen und zum Frühteppich nach Sargenzell, einem Stadtteil von Hünfeld im osthessischen Landkreis Fulda. Viel Wissenswertes wurde von Heimatschriftsteller Walter Höhn bei einer Fahrt durch die Thüringer Rhön vermittelt. Zu den Seniorennachmitttagen bei Kaffee und Kuchen konnten über 140 Teilnehmer begrüßt werden. Gäste sind stets herzlich willkommen und nutzen gern die breite Angebotspalette. Dass alles eines hohen organisatorischen Aufwandes bedarf, ließ Gerda Jäger nicht unerwähnt. Sie dankte Leonore und Gerd Koch für deren Unterstützung. Die Vorsitzende freut sich, Harry Natt als neuen Wegewart gewonnen zu haben.

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Gerda Jäger (li.) überreicht Elisabeth Alban eine neue Wandernadel.

Über umfangreiche Aktivitäten berichtete Naturschutzwart Gerd Koch. Im Frühjahr wurden 25 Stück Elsbeeren gepflanzt. Diese wurden mehrfach gegossen. Von dem im Vorjahr angepflanzten Lärchen waren nur wenige angegangen, sodass in diesem Jahr in Absprache mit dem zuständigen Förster nachgepflanzt werden soll. Eine Blumenweise sei wieder angelegt, berichtete Gerd Koch. Das Insektenhotel und die Nistkästen seien gewartet und gereinigt worden. „In unmittelbarer Nähe der Lärchenanpflanzung haben wir Verbissklammern an jungen Fichten entnommen oder neu angelegt“, so Gerd Koch. Er beteiligte sich Anfang dieses Jahres auch an der Zählung der Wintervögel durch den NABU.

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Naturschutzwart Gerd Koch bei seinem ausführlichen Referat.
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